FC Hansa Rostock : Mission: Effizienz erspielen

Tore sollen her, wenn es nach Hansas Vladimir Rankovic geht – und das am besten schon heute gegen den VfL Osnabrück.
Tore sollen her, wenn es nach Hansas Vladimir Rankovic geht – und das am besten schon heute gegen den VfL Osnabrück.

Hansas Vladimir Rankovic nimmt sich und die Mannschaft in die Pflicht, mehr Torchancen herauszuarbeiten

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31. März 2018, 05:00 Uhr

Der FC Hansa will heute ab 14 Uhr gegen den VfL Osnabrück (live im NDR) zurück in die Erfolgsspur finden. Auch Rechtsverteidiger Vladimir Rankovic zeigt sich trotz des einen Punktes nach dem 0:0 zu Hause gegen Jena nicht zufrieden mit den jüngsten Ergebnissen und Spielen – zwei Treffer in den zurückliegenden fünf Partien sind für ihn zu wenig. „Wir müssen uns jetzt selber erst einmal wieder finden. Was wir verpasst haben zuletzt, ist, dass wir Spiele, die wir hätten gewinnen müssen durch unsere klaren Torchancen, nicht gemacht haben“, beklagt er.

Woran das liegt? An der abhanden gekommenen Effizienz im Abschluss. „Da waren wir mal und sollten da auch wieder hinkommen. Das wird in Osnabrück unsere Mission sein.“ Dabei will er – egal, auf welcher Position – helfen. „Wir brauchen in unserer aktuellen Phase mehr Torchancen und müssen uns mehr herausspielen. Da nehme ich auch mich in die Pflicht. Ich will überall Torchancen kreieren“, verspricht Vladimir Rankovic.

Der Gegner VfL Osnabrück
Hansa-Bilanz: Das heutige Match wird das 19. Aufeinandertreffen zwischen den beiden Vereinen sein (davon drei im DFB-Pokal und vier 2. Bundesliga). Bisher konnte der FCH lediglich vier dieser Spiele für sich entscheiden. Sechsmal ging der VfL als Sieger vom Platz, und achtmal gab es eine Punkteteilung.
Saisonverlauf: Für Osnabrück glich 2017/18 einer Achterbahnfahrt. Mittlerweile hat der VfL acht Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.
Der Kader: Marcos Alvarez und Tim Dannenberg sind gefährliche Spieler. Zudem könnte Ex-Hanseat Christian Bickel nach überstandenem Kreuzbandriss zurückkehren.
Ungewiss: Rotation von Coach Daniel Thioune nach dem 4:4 beim FC Rot-Weiß Erfurt.
Stärken: große Kampf- und Laufbereitschaft

Vor einer Woche bekam er eine neue Aufgabe: Der 24-Jährige agierte als offensiver Rechtsaußen und sorgte mit seinen Flanken immer wieder für Hoffnung auf einen Treffer. „Er hat das gut gemacht – seine Flanken sind immer gefährlich“, lobt ihn sein Trainer Pavel Dotchev. Für Rankovic war es eine neue Rolle. „Ich musste bisher eher selten mal vorn aktiv sein. Es war ungewohnt auf jeden Fall, hat aber Spaß gemacht, weil man vorne ein bisschen mehr ausprobieren kann.“ Für ihn kam es auf dieser Position vor allem darauf an, dass „ich jemanden in meinem Rücken hatte und dass ich nicht von hinten komme – das ist nicht so einfach“. Dennoch erzielte er auch als Rechtsverteidiger bereits ein Tor – beim 3:1-Erfolg gegen Würzburg. Beim 1:1 gegen Werder Bremen II konnte er eine Vorlage beisteuern.

Hansa Intern

Bornholdt bleibt
Der FC Hansa hat den zum Sommer 2018 auslaufenden Vertrag mit Athletik-Trainer Björn Bornholdt vorzeitig verlängert. Der 35-Jährige wird auch die nächsten zwei Jahre in Rostock tätig sein. Er ist sowohl für das Kraft- und Konditionstraining als auch in Abstimmung mit der medizinischen und physiotherapeutischen Abteilung für das Reha-Aufbautraining der Profi-Mannschaft zuständig.

Bacher pfeift
Schiedsrichter der Partie ist der 27-jährige Michael Bacher vom SV Amerang aus Bayern. Er pfiff kurioserweise auch das Hinspiel (2:0).

Gut 1200 Fans
Den FC Hansa unterstützen heute fast 1200 Fans.

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