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Hansa Rostock : Mehr als die Hälfte der Liga zittert

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Coach Christian Brand: „Es ist alles offen“ / Aufsichtsrat und Vorstand tauschen sich mit einigen Spielern aus

svz.de von
erstellt am 12.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Mehr als die Hälfte der Clubs in der 3. Fußball-Liga befindet sich mehr oder weniger im Ringen um den Klassenerhalt. „Es ist alles offen. Bis zu Würzburg auf Tabellenplatz acht sind es nur sieben Punkte“, sagt Hansa-Trainer Christian Brand, der mit seinem Team aktuell auf dem ersten Abstiegsplatz 18 rangiert.

Morgen geht es ab 14 Uhr im Ostseestadion gegen Zweitliga-Absteiger VfR Aalen um die nächsten drei wichtigen Zähler: „Aalen hat – wie viele Mannschaften in der Liga – latent das Abstiegsgespenst im Nacken. Mit einem Negativlauf kann man ganz schnell wieder unten reinrutschten.“

Das weiß auch Gäste-Coach Peter Vollmann, der bereits zweimal beim FC Hansa das Traineramt ausfüllte. „Alle Mannschaften, die sich im Mittelfeld der Tabelle bewegen, wissen ganz genau, dass es schnell nach unten gehen kann, und sie haben davor Respekt. Unsere 29 Zähler sind eine gute Basis, aber weit entfernt von einem komfortablen Vorsprung. Ich gehe davon aus, dass wir noch fünfmal gewinnen müssen, um definitiv in der Klasse zu bleiben. Das ist absolut machbar für uns“, so der 59-Jährige in einem Interview auf DFB.de.

Trotz der jüngsten Pleite bei Schlusslicht Stuttgarter Kicker (0:2) – Aalens Coach Peter Vollmann war im Gazi-Satdion unter den Zuschauern – bleibt FCH-Trainer Christian Brand positiv. „Der Abstand nach vorne ist sehr gering. So wie man mit einem Negativlauf schnell reinrutschen kann, so kann man sich mit einer Positivserie natürlich auch nach oben absetzen“, erklärt der Rostocker, der es begrüßt, dass sich Aufsichtsrat und Vorstand der Ostseestädter mit einigen Spielern wie Kapitän Tobias Jänicke oder Stürmer Marcel Ziemer austauschten. „Ich finde es gut, dass sich ein Arbeitgeber mit seinen Arbeitnehmern hinsetzt und unterhält, die Spieler zu Wort kommen lässt. Das sie gehört werden, ist auch eine Wertschätzung“, sagt Christian Brand. Die Gespräche seien ruhig und ohne Hektik verlaufen: „Das werte ich als positives Zeichen.“

Das dadurch in der ohnehin schon angespannten Situation noch zusätzlicher Druck auf die Spieler ausgeübt wurde, glaubt Brand nicht. „Druck hat man immer. Es gibt eine Erwartungshaltung des Vereins, eine der Fans. Und in dieser Saison wollen wir den Abstieg verhindern. Es gibt eine unsichtbare Vorgabe in der Saison, die heißt: Möglichst viele Spiele gewinnen. Das ist in unserer Tabellen-Situationen noch wichtiger“, erklärt der Hansa-Trainer.

Garbuschewski setzt aus

Ronny Garbuschewski bekam am Mittwoch im Training einen Schlag auf den Fuß und setzte daher gestern aus. Allerdings soll es sich nur um eine Vorsichtsmaßnahme handeln. Der Standardspezialist soll heute wieder an der Abschlusseinheit (14 Uhr) teilnehmen.

Kein Wiedersehen mit Robert Müller

Der ehemalige Rostocker Robert Müller, der unter Peter Vollmann schon in Kiel, bei Hansa, bei Wehen Wiesbaden spielte und jetzt in Aalen ist, fehlt aktuell wegen einer chronischen Muskelentzündung.
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