FC Hansa Rostock : Matthias Henn: „Wir sind in der Bringschuld“

Die zuletzt löchrige Hansa-Abwehr – zehn Gegentreffer in vier Partine – soll morgen gegen Mainz II wieder stabiler stehen. „Wir haben schon in der Mannschaft drüber gesprochen. Zuletzt mussten wir zu häufig drei Dinger, dann muss man auch erstmal drei Tore machen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Wir wollen die Defensive stabil bekommen, damit am Wochenende vielleicht auch nur ein Tor, um den Bock umzustoßen“, so der Rostocker Matthias Henn (rechts).
Die zuletzt löchrige Hansa-Abwehr – zehn Gegentreffer in vier Partine – soll morgen gegen Mainz II wieder stabiler stehen. „Wir haben schon in der Mannschaft drüber gesprochen. Zuletzt mussten wir zu häufig drei Dinger, dann muss man auch erstmal drei Tore machen, um etwas Zählbares mitzunehmen. Wir wollen die Defensive stabil bekommen, damit am Wochenende vielleicht auch nur ein Tor, um den Bock umzustoßen“, so der Rostocker Matthias Henn (rechts).

Matthias Henn will mit gesunder Portion von Zweikampfhärte der 13 Spiele andauernden Sieglos-Serie begegnen

svz.de von
27. November 2015, 08:00 Uhr

Gemeinsam mit Sturm-Bulle Marcel Ziemer, der vor seinem Comeback steht, ist Abwehrchef Matthias Henn der erfahrenste Kicker im Team des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock. Eine 13 Spiele andauernde Sieglos-Serie hat der 30-Jährige in seiner Karriere allerdings auch noch nicht erlebt. „Das ist völlig neu für mich. Wir hatten in Braunschweig zum Glück einmal eine andere, eine Ungeschlagen-Serie. Das kann man sicher nicht vergleichen“, sagt Matthias Henn.

Der Verteidiger ist aber davon überzeugt, dass jeder Spieler den Ernst der Lage erkannt hat. „Da brauchen wir auch nicht Drumherum zu reden. Jedem einzelnen ist das bewusst“, so Henn, der dennoch daran appelliert, dass die Freude am Fußball trotz der prekären Situation nicht auf der Strecke bleibt: „Wenn wir aber anfangen uns gegenseitig den Spaß, beim Training zu nehmen, dann wird das nicht dazuführen, dass wir am Wochenende mit einem einigermaßen positiven Gefühl ins Spiel gegen Mainz II gehen. Wir im Mannschaftsrat versuchen schon positiv aufs Team einzuwirken, aber wir reden hier über drei Monate – das geht auch an älteren Spieler nicht spurlos vorbei.“

Aus seiner Sicht spielt es letztlich keine Rolle, „ob man 22 oder 30 Jahre alt ist. Jeder muss erst einmal selber gucken, wie er mit dieser schwierigen Situation klarkommt.“

Trotz der 2:3-Pleite zuletzt in Erfurt war zu sehen, „dass die Truppe lebt. Aber das wissen wir, nur bringt es uns momentan nichts. Das sagen wir auch schon länger als zwei, drei Wochen. Wir müssen es nun einfach in Punkte ummünzen“.

Dass die Fans aufgebracht sind und sich um den Verein Sorgen machen, kann der Routinier verstehen. „Wir sind in der Bringschuld. Die Zuschauer müssen merken, dass eine Mannschaft auf dem Platz steht, die vor allem gewillt ist und an diesem Wochenende vielleicht noch ein paar Prozente draufpacken will und wird. Mit unserer Leistung müssen wir die Zuschauern mit ins Boot holen. Mainz II wird sicher nicht den Aufbaugegner spielen. Für uns geht es nur mit einer gesunden Portion Kampf und Zweikampfhärte, dann schauen wir, was wir für Torgefahr entwickeln können“, so Henn.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen