FC Hansa Rostock : Marco Kofler will zurück ins Team

Verspricht eine Vollgas-Vorbereitung: Marco Kofler will sich mit starken Leistungen einen Stammplatz im Team des FC Hansa erarbeiten.
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Verspricht eine Vollgas-Vorbereitung: Marco Kofler will sich mit starken Leistungen einen Stammplatz im Team des FC Hansa erarbeiten.

Der österreichische Defensiv-Allrounder nimmt den Konkurrenzkampf an und will in der Vorbereitung mit Leistung überzeugen

svz.de von
30. Juni 2016, 08:00 Uhr

Marco Kofler will zurück in die Start-Elf des Fußball-Drittligisten Hansa Rostock. „Ich möchte viel spielen, dazu muss ich mich aber in der Vorbereitung empfehlen. Und wenn ich dann schon auf dem Platz stehe, dann möchte ich auch weniger gelbe Karten bekommen. Dafür muss ich einfach cleverer in die Zweikämpfe gehen“, sagt der Österreicher.

Die vergangene Saison hat der Defensiv-Allrounder fast abgehakt, auch seine gelb-rote Karte in der Halbzeitpause beim 1:5 bei Fortuna Köln zum Jahresauftakt 2016. Es folgten noch drei Start-Elf-Einsätze in der Rückrunde und der Stammplatz war futsch. „Das alles hatte ich fast schon vergessen. Aber im Fußball ist es nun einmal so, dass es nicht immer gut läuft. Jetzt heißt es, nach vorne zu schauen und sich auf die neue Saison vorzubereiten. Ich will gut trainieren und mich wie gesagt für die Start-Elf empfehlen, denn da will ich wieder hin“, so der 27-Jährige, der zwar in seine dritte Saison beim FC Hansa geht, jedoch nun die erste Sommervorbereitung absolviert. 2014/15 kam er in der Winterpause nach Rostock. Im vergangenen Sommer bremste ihn dann ein Mittelfußbruch aus: „Für mich ist es sozusagen eine Premiere. Es ist schon besser, wenn man alles mitmachen kann. Ich freue mich darauf.“

Kofler ist einer der Kandidaten, der Druck auf die etablierten Stammkräfte im Defensivbereich machen soll. Einen Umstand, den Hansa-Coach Christian Brand zum Ende der vergangenen Saison ein bisschen vermisste. „Ich habe im Training immer alles gegeben, habe mich reingeknallt und nicht gehen lassen oder locker gemacht. Klar ist ein gesunder Konkurrenzkampf immer gut, doch man muss auch sagen, dass es am Ende eben gut lief und es war klar, dass der Trainer nicht viel wechseln würde. Ich habe alles probiert, leider hat es oft nicht gereicht“, sagt Marco Kofler.

Sicher sei die Freude über den Mannschaftserfolg da, „doch wenn man selbst auf dem Platz steht und dem Team dabei helfen kann, dann ist es natürlich umso besser“.

Marco Kofler hofft zudem, „dass die Truppe weiter zusammenwächst. Die Stimmung in der vergangenen Saison war gut und einige Spieler haben gemerkt, dass man etwas schaffen kann, wenn man nicht jedes Jahr woanders hinwechselt.“ Ausruhen auf den Lorbeeren der vergangenen Rückrunde sei jedoch nicht die richtige Devise: „Die Rückrunde davor war ja auch nicht so schlecht, bestätigen konnten wir es aber nicht. Von der Vergangenheit zu sprechen, bringt nicht viel. Jeder fängt bei null an, jeder kann sich reinknallen.“

Probetrainierer da: Linksverteidiger David Kammerbauer (1. FC Nürnberg U 19) absolviert bis Freitag ein Probetraining. Heute wird um 9.30 und 15 Uhr trainiert.

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