3. Fußball-Liga : Lieber drei Punkte als einen freien Tag

Hansas Duo in der Zentrale: Sascha Schünemann (links) und Milorad Pekovic sorgen derzeit für die nötige Stabilität im Rostocker Spiel. „Es ist das letzte Spiel des Jahres. Kiel hat eine gute Mannschaft. Die Chancen stehen 50:50. Aber wir wollen noch einmal drei Punkte mitnehmen und unseren Fans ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk machen“, so Pekovic.
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Hansas Duo in der Zentrale: Sascha Schünemann (links) und Milorad Pekovic sorgen derzeit für die nötige Stabilität im Rostocker Spiel. „Es ist das letzte Spiel des Jahres. Kiel hat eine gute Mannschaft. Die Chancen stehen 50:50. Aber wir wollen noch einmal drei Punkte mitnehmen und unseren Fans ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk machen“, so Pekovic.

Hansa-Kicker Sascha Schünemann braucht keine zusätzliche Motivation für das Auswärtsspiel bei Neuling Holstein Kiel

svz.de von
19. Dezember 2013, 18:44 Uhr

„Von den Rahmenbedingungen her wird es ein Top-Spiel sein. Das wollen wir natürlich gerne gewinnen“, sagt Hansas Sascha Schünemann vor dem Auftritt des Rostocker Fußball-Drittligisten am Sonnabend ab 14 Uhr im Nord-Derby beim Neuling Holstein Kiel.

Für die Anhänger des FCH ist es die kürzeste Anreise des Jahres. Nur rund 200 Kilometer müssen sie zurücklegen. „Für unsere Fans ist es natürlich toll, dass es mal nicht so eine weite Strecke ist. Ich freue mich, dass das Stadion voll sein wird.“ Knapp 8000 Besucher werden erwartet, mehr als ein Viertel werden davon aus Rostock kommen.

Wie schon beim 0:0 im Hinspiel wird Schünemann gemeinsam mit Routinier Milorad Pekovic in der Zentrale agieren und das Spiel der Rostocker ankurbeln. „Ich hatte mich damals gefreut, dass ich von Beginn an spielen durfte, und wollte der Mannschaft helfen. Dafür hatte ich in der Vorbereitung alles gegeben. Leider hat es dann nicht so gut geklappt wie erhofft“, so „Schüne“, der anschließend eine Reservistenrolle einnahm.

Doch der 21-Jährige blieb dran und kämpfte sich wieder heran. „In den vergangenen Partien habe ich häufiger gespielt. Das möchte ich gerne fortführen, am liebsten von Beginn an in Kiel.“

Sein Team sieht der Kicker aufgrund der Tabellenposition – der Dritte gastiert beim 16. – in der Favoritenrolle. Er ist aber davon überzeugt, dass die Truppe damit umgehen kann. „Das war am vorigen Wochenende beim 1:0 gegen Elversberg genauso. Da haben wir es als Mannschaft gut gemacht. Wir agierten geduldig und warteten auf unsere Chance. So müssen wir es auch in Kiel machen.“

Eine Extra-Motivation in Form eines zusätzlichen freien Tages (NNN berichteten) benötigt Schünemann nicht. Der gebürtige Berliner würde sich natürlich darüber freuen, wenn er Weihnachten länger bei der Familie bleiben könnte. Er sagt aber auch: „Ich glaube, wichtiger für alle ist, dass wir drei Punkte holen und Platz drei festigen. Meinetwegen könnten wir dann auch einen Tag früher wieder anfangen. Die Hauptsache ist, wir gewinnen.“

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