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Heute Auslosung : Landespokalfinals live in der ARD

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Konferenz mit drei verschiedenen Anstoßzeiten am 28. Mai 2016 geplant / Heute 19 Uhr Auslosung der Viertelfinal-Paarungen

svz.de von
erstellt am 13.Okt.2015 | 06:30 Uhr

Tolle Nachrichten für alle unterklassigen Vereine: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die ARD haben sich darüber verständigt, dass die TV-Anstalt alle 21 Finalpartien im Landespokal live übertragen wird. Für den 28. Mai 2016 sei eine Konferenzschaltung mit drei verschiedenen Anstoßzeiten um 14, 15.30 und 17 Uhr geplant. „Das wäre ein Knaller. Endlich bekommt auch der Amateurfußball die große Bühne, die er verdient“, erklärt Ronny Susa, Trainer des Landesligisten Doberaner FC, der als Außenseiter bislang zwei höherklassige Clubs (Oberligist Neubrandenburg sowie Verbandsligist Grimmen) aus dem diesjährigen Wettbewerb warf.

Bei Stephan Malorny, Chefcoach des FC Förderkader (ebenfalls Viertelfinalist), ändert eine mögliche TV-Übertragung des Endspiels nichts an der Bedeutung des Landespokals: „Ich weiß jetzt nicht, wie das bei den Jungs ist. Mich persönlich kann man damit nicht
locken. Wir sind einfach geil auf die nächste Runde und wollen soweit wie möglich kommen.“

Der Trainer steht mit seinem Team erstmals im Viertelfinale und schaut dabei gebannt auf die heutige Auslosung bei der Lübzer Brauerei, die ab 19 Uhr im Internet-Livestream übertragen wird. „Mein Wunschlos ist die Partie FC Hansa gegen den FC Schönberg“, so der 57-Jährige. Damit würden die beiden verbliebenen höchstklas-
sigsten Vereine – 3. Liga contra Regionalliga – direkt aufeinandertreffen. „Zudem wäre aktuell sicherlich noch Mecklenburg Schwerin ein härterer Brocken, den man nicht unbedingt zugelost bekommen muss. Die restlichen Teams haben nur eine andere Farbe. Gegen die kann man gewinnen, aber auch ausscheiden. Selbst Landesligist Doberaner FC ist nicht zu unterschätzen, wenn man sieht, wie sie zuletzt die höherklassigen Teams aus Neubrandenburg und Grimmen rausgeschmissen haben. Das wäre für uns sicher eine unangenehme Aufgabe, da wir uns gegen kompakt und tief stehende Gegner derzeit sehr schwer tun“, so Malorny.

Ronny Susa hofft zuallererst auf ein Heimspiel. „Dann wäre der Gegner egal. Außer Bützow vielleicht, weil wir gegen die auch bald in der Liga spielen. Sollten wir auswärts ran müssen, dann würde ich mir schon Hansa oder Schönberg wünschen.“

Denn entgegen den vorangegangenen Runden haben unterklassige Vereine laut der Spielordnung des Landesfußballverbandes Mecklenburg-Vorpommern ab dem Viertelfinale kein garantiertes Heimrecht mehr.

Neben den sechs bereits genannten Clubs sind auch noch die Verbandsligisten MSV Pampow und FC Pommern Stralsund im Rennen um den Landespokal und damit um die Teilnahme an der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals der Saison 2016/17.

Als Pflichtaufgabe sieht Drittligist FC Hansa – Gewinner 2011 und 2015 – den Landespokal an. „Schon in Polz habe ich zu den Jungs gesagt, dass sie sich an das tolle Erlebnis gegen den 1. FC Kaiserslautern (4:5 nach Elfmeterschießen – d. Red.) erinnern sollen. Wenn sie in der nächsten Saison erneut einen Bundesligisten begrüßen wollen, dann müssen sie diese Spiele im Landespokal einfach gewinnen“, sagt FCH-Trainer Karsten Baumann, dessen Mannschaft sich durch ein glanzloses 2:0 beim Siebtligisten Bölkower SV einen Platz in der Lostrommel für des Viertelfinale sicherte.

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