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FC Hansa Rostock : Konstanz ist das Zauberwort

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Traditionsverein hofft auf ruhige Serie ohne Abstiegskampf. An Rückrunde 2015/16 anknüpfen

svz.de von
erstellt am 29.Jul.2016 | 08:00 Uhr

Jedes Jahr aufs Neue fällt es schwer, die kommende Saison des Fußball-Drittligisten FC Hansa einzuschätzen. Nach Jahren des Kampfes gegen den Absturz in die Bedeutungslosigkeit der Regionalliga ist im und um den Verein die Hoffnung groß, eine ruhige Serie ohne Abstiegskampf erleben zu dürfen.

Von mehr können die Fans träumen, ob das realistisch ist, werden die 38 Partien zeigen. Die Voraussetzungen für eine ordentliche Runde scheinen im Vergleich zu den Vorjahren gegeben. Ein großer Umbruch mit unzähligen Spielerwechseln blieb im Sommer aus, das Erfolgsteam der vergangenen Rückrunde blieb zusammen. Seltenheitswert in der 3. Liga und zuletzt beim FC Hansa. Die Auftritte in diesem Halbjahr nähren auch die Hoffnung auf Besserung an der Ostseeküste. Die Kogge wurde wieder zu einer Heimmacht. Die Fans hätten sicherlich nichts dagegen, würde dies so bleiben. Insgesamt schloss Hansa die Rückrunde als Vierter mit 31 Punkten ab. Doch will man in der 3. Liga Erfolg haben, ist Konstanz das Zauberwort. Was genügt eine Super-Halbserie und Platz drei zum Winter 2013/14, wenn anschließend der Einbruch erfolgt. Und eine tolle Rückrunde wie 2015/16 taugt dann zu nicht mehr, als die Saison zu retten. Zwei konstante Serien sind nötig. Macht die Truppe unter dem Trainerteam um Chefcoach Christian Brand dort weiter, wo sie aufgehört hat, ist ein Platz unter den ersten sechs bis acht Mannschaften möglich.

Insgesamt 31 Zähler holte der 44-Jährige bislang mit der Kogge. Multipliziert mit zwei, ergibt sich draus eine Punktzahl von 62. In den vergangenen fünf Spielzeiten in der 3. Liga sprang damit Minimum Rang sechs (2012/13) heraus, Maximum Platz drei (2011/12). Wenngleich dies alles graue Theorie ist, so scheinen die Voraussetzungen auf eine gute Saison zu stimmen. Denn Konstanz ist wie erwähnt das Zauberwort, und die Konstanz ist im Hinblick auf den Kader gegeben. Und sollte die Mannschaft konstante Leistungen auf dem Platz bringen, so dürfte sich auch eine Konstanz auf dem Trainerstuhl einstellen. Denn vor mehr als fünf Jahren durfte letztmals ein Hansa-Coach eine komplette Saison absolvieren. 2010/11 führte Peter Vollmann die Kogge nach einer konstanten Saison in die 2. Bundesliga.

>> Weitere Hintergründe zum Saisonstart des FC Hansa Rostock lesen Sie im Hansa-Magazin in ihrer Tageszeitung.

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