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Hansa Rostock : Kogge fehlt noch Wind in den Segeln

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ein Remis und eine Niederlage – das ist die Start-Bilanz der Rückrunde des FC Hansa. Spieler und Trainer auf Fehlersuche

von
erstellt am 09.Feb.2017 | 07:50 Uhr

Ein Punkt aus zwei Spielen – den Start in die Rückrunde der 3. Fußball- Liga hat sich der FC Hansa Rostock sicher ganz anders vorgestellt. Nach dem enttäuschenden Heim-Debüt im Jahr 2017 gegen den SSV Jahn Regensburg (0:0) folgte am vergangenen Sonntag eine herbe 1:3-Klatsche bei Preußen Münster. „Die Situation erinnert ein bisschen an den Start in die vergangene Rückrunde. Da war es ein bisschen spiegelverkehrt: Wir verlieren die erste Partie in Köln richtig scheiße mit 1:5, dann spielen wir zu Hause 0:0…“, analysierte Vize-Kapitän Maximilian Ahlschwede und ergänzte: „Wir kommen nicht gut aus der Pause.“

Dabei verlief die Vorbereitung der Hanseaten vielversprechend – alle vier Testspiele wurden gewonnen. „Dafür kann man sich genau nichts kaufen. Auf diese Matches sollte man nicht so viel geben. Ich habe schon gute Vorbereitungen gespielt und bin dann auch gut in die Serie gestartet. Es geht einzig und allein um die Liga-Spiele und da ist es uns jetzt wieder nicht gelungen, mit einem Sieg oder vier Punkten in die Rückrunde zu starten. Das fühlt sich jetzt nicht so gut an“, so Ahlschwede.

Auch die Defensivmänner Tommy Grupe und Marcus Hoffmann sind wenig angetan von dem mäßigen Beginn in die zweite Halbserie, müssen sich aber auch erst noch auf Fehlersuche begeben: „Eine Erklärung habe ich dafür nicht. Manchmal kommt man gut aus den Startlöchern, manchmal nicht. Bei uns hat es noch nicht richtig geklappt, dass wir mit ein, zwei Siegen starten. Es gibt mehrere Mannschaften, die nicht gleich mit Siegen gestartet sind“, führt Hoffmann aus. Die Integration neuer Spieler lässt Grupe nicht als Ausrede gelten: „Wir müssen uns mit den neuen Spielern sicherlich noch einspielen, aber das sollte man auch nicht so hochhängen.“

Hansa-Chefcoach Christian Brand weiß um den zeitlichen Aufwand, neue Abläufe einzustudieren. „Mir ist klar, dass wenn man neue Spieler holt, dass dann nicht von heute auf morgen alles super ist und schnell nach oben geht. Ich bin Realist. Es ist ein langer Weg. Wir sind in der 3. Liga und müssen zu sehen, dass wir so schnell wie möglich 45 Punkte haben“, sagt der 44-jährige Brand und versucht zu beruhigen: „Es ist nicht so, dass wir in eine totale Depression verfallen.“


Prellung bei Jeff-Denis Fehr



Jeff-Denis Fehr verpasste die gestrige Einheit wegen einer Fußprellung. Er soll aber für das Wochenende einsatzfähig sein.

Heute wird um 14.30 Uhr trainiert.

OP gut verlaufen



Die Knie-Operation bei Ronny Garbuschewski ist gut verlaufen, dennoch rechnet Hansa-Coach Christian Brand noch mit einer Ausfallzeit von bis zu sechs Wochen.

Timo Gebhart (Muskelfaserriss) befindet sich weiterhin im Aufbautraining.

Test für Berger



Im Hinblick auf die U23-Regel testet das Trainerteam derzeit auch intensiv Johann Berger, der sich an das höhere Trainingsniveau gewöhnen soll. Der Schüler sei auch ein Kandidat für den 18er-Kader.

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