FC Hansa Rostock : Kein leichtes Spiel in verrückter Liga

Gibt keinen Ball verloren: Der Rostocker Stefan Wannenwetsch haut sich immer voll rein, hatte in Halle aber auch Glück, dass er kurz vor Schluss nach einem Duell mit Klaus Gjasula nicht mit Gelb-Rot vom Platz musste. „Ich habe ihn kaum getroffen, aber wenn der Schiedsrichter will, dann schmeißt er mich runter. Das Einsteigen hätte so vielleicht nicht sein müssen, aber im defensiven Mittelfeld ist es auch schwer, den Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen“, so der 24-Jährige.
Gibt keinen Ball verloren: Der Rostocker Stefan Wannenwetsch haut sich immer voll rein, hatte in Halle aber auch Glück, dass er kurz vor Schluss nach einem Duell mit Klaus Gjasula nicht mit Gelb-Rot vom Platz musste. „Ich habe ihn kaum getroffen, aber wenn der Schiedsrichter will, dann schmeißt er mich runter. Das Einsteigen hätte so vielleicht nicht sein müssen, aber im defensiven Mittelfeld ist es auch schwer, den Zweikämpfen aus dem Weg zu gehen“, so der 24-Jährige.

Die Hansa-Kicker sehen die beiden verbleibenden Heimaufgaben im Jahr 2017 gegen Chemnitz und Lotte keinesfalls als Selbstläufer

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05. Dezember 2017, 08:00 Uhr

Fünf Punkte beträgt der Rückstand des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock zu Aufstiegsrelegationsplatz drei, der aktuell vom SV Wehen Wiesbaden belegt wird. Mit zwei Heimspielen gegen den Chemnitzer FC (18.) und die Sportfreunde Lotte (14.) könnten die Hansestädter den Abstand weiter verringern und sich für das Frühjahr 2018 eine tolle Ausgangsposition verschaffen, um dann voll in das Aufstiegsrennen einzusteigen. Jedoch warnt Stefan Wannenwetsch davor, die beiden Partien als Selbstläufer zu betrachten. „Die Liga ist sehr ausgeglichen. Da macht es erst mal keinen Unterschied, auf welchem Platz der Gegner steht. Jede Partie wird schwer“, so der 24-Jährige, der auch Beispiele parat hat: „Wir haben zu Hause gegen Meppen (1:2 – d. Red.) verloren und in Wiesbaden (1:0 – d. Red.) gewonnen. Das ist einfach verrückt. Aber natürlich werden wir versuchen, die beiden Spiele zu Hause zu gewinnen.“

Auch Teamkollege Soufian Benyamina weiß um die Schwere der Aufgaben. „In der 3. Liga sind die Spiele immer sehr eng. Da kann das Pendel durch die kleinste Aktion in die andere Richtung ausschlagen. Wir freuen uns, dass es momentan so gut klappt, haben aber auch das nötige Glück auf unserer Seite“, sagt der mit sieben Toren beste Schütze des FCH.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge (sechs Dreier aus den vergangenen acht Partien) ist das Selbstvertrauen natürlich gestiegen. „Wir gewinnen momentan die knappen Spiele. Das spricht für die Mannschaft. Zudem sind wir eiskalt vor dem Tor. Es läuft aktuell einfach vieles für uns“, so Stefan Wannenwetsch. Soufian Benyamina ergänzt: „Wir hauen uns alle voll in die Zweikämpfe und agieren als Mannschaft zusammen. Das zeichnet uns derzeit aus und macht uns stark.“

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