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FC Hansa Rostock : „Kann es kaum erwarten, von Anfang an zu spielen“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach mehreren Kurzeinsätzen brennt Jeff-Denis Fehr beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock auf sein Start-Elf-Debüt

svz.de von
erstellt am 14.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Nach drei Kurzeinsätzen im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf (0:3) sowie in den Drittliga-Partien gegen den FSV Frankfurt sowie beim VfR Aalen (jeweils 1:1) brennt Jeff-Denis Fehr auf seinen ersten Einsatz im Dress des FC Hansa von Beginn an. „Ich kann es ehrlich gesagt kaum erwarten, von Anfang an zu spielen. Aber der Trainer weiß, wann ich dazu bereit bin. Wenn er das entscheidet, will ich die Chance nutzen“, so der 22-Jährige, der Anfang August vom Nord-Regionalligisten Rehden an die Ostseeküste wechselte.

Nach gut anderthalb Monaten hat er sich in Rostock bereits gut eingelebt. „Die Mitspieler helfen mir, dass ich mich wohl fühle. Ich denke, dass das auch wichtig ist für die Leistung“, so Fehr, der mit seinen Kurzauftritten zufrieden ist: „Darauf kann man aufbauen.“

Dass zuletzt nur vier Unentschieden in Serie für die Ostseestädter heraussprangen, macht ihn nicht nervös. „Die Statistik spricht für sich. Doch wir haben in den Spielen phasenweise gezeigt, dass wir gut sind. Wir müssen das aber auch über 90 Minuten auf den Platz bringen. Uns fehlt ein wenig die Konstanz. Wenn wir das hinbekommen, dann sieht es schon ganz anders aus. Ich bin in jedem Fall optimistisch, dass uns das in den kommenden Wochen gelingen wird“, so der gebürtige Stolberger.

Fehr fiebert bereits dem Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr Ostseestadion) gegen Lotte entgegen. „Für mich ist das schon etwas Besonderes, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Ich habe gemerkt, dass man sich von Fans anstecken und nach vorne puschen lässt. Das gibt einem Motivation und einen besonderen Antrieb“, so der Kicker, der die Atmosphäre genießt und aufsaugt: „Mit den Fans zusammen sind wir sehr stark und haben immer das Gefühl, dass wir zurückkommen können.“

In den vergangenen beiden Partien haben die Norddeutschen ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis gestellt, jeweils einen 0:1-Rückstand noch aufgeholt und wenigstens einen Zähler gerettet. „Für die Moral ist das definitiv wichtig. Es ist schon eine Sache, die einen anspornt. Aber ohne die Fans wäre es noch einen Tick schwieriger“, so Fehr.

Holthaus fehlt

Linksverteidiger Fabian Holthaus (Zerrung) fällt für die Partie in Lotte aus. Wahrscheinlich wird seinen Part, wie schon in der zweiten Hälfte in Aalen, Kapitän Michael Gardawski übernehmen. Heute wird um 9.30 Uhr trainiert.

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