FC Hansa Rostock : Kampf statt Tiki-Taka-Fußball

<p>Marco Kofler</p>
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Marco Kofler

Mittelfeldmann Marco Kofler im Interview

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04. März 2016, 21:30 Uhr

Lange genießen konnten die Hansa-Kicker den 1:0-Sieg ge-gen Kiel vom Dienstagabend nicht. Für Marco Kofler und Co geht es heute bereits weiter beim heimstarken 1. FC Magdeburg. NNN-Mitarbeiterin Marie Boywitt sprach mit dem 26-jährigen defensiven Mittelfeldmann vor dem brisanten Derby.

Wie wichtig sind die Siege gegen Cottbus und Kiel?

Kofler: Wie wichtig das ist, sieht man an der Tabelle. Wir haben einen kleinen Sprung nach vorne gemacht. Schöner kann es nicht sein, ein 1:0 zu Hause. Ich glaube, spielerisch war es nicht so schlecht, die Grundtugenden, die wir brauchen, das Kämpferische, das Läuferische, der Biss, das war da. Kompliment an die Mannschaft. So kann es jetzt gegen Magdeburg weitergehen, wir dürfen nur nicht nachlassen.

Hat die Mannschaft nun begonnen, den Abstiegskampf anzunehmen?

Ich glaube, wir haben vorher auch gekämpft, es war halt immer vom Spielverlauf nicht optimal für uns: Wir haben in der 5. Minute ein Gegentor bekommen, waren dann den Rest der Partie total verunsichert. Jetzt ist es mal für uns gelaufen, wir haben das 1:0 gemacht, gut verteidigt und noch Akzente setzen können. Es ist halt einfacher vom Kopf her, wenn man führt.

Um die englische Woche zu vergolden, braucht es einen Erfolg in Magdeburg…
Wir dürfen jetzt keine großen Töne spucken, wir müssen am Boden bleiben. Noch ist gar nichts geschafft, wir haben zwar zwei Siege in Folge gemacht, aber wenn wir die nächsten Spiele ein bisschen nachlassen, dann wird es nicht mehr so hinhauen. Jetzt müssen wir alle unsere Kräfte noch mal mobilisieren – nur so kann es gehen.

Gehen Sie trotzdem anders in dieses Match?
Klar, vom Selbstbewusstsein her geht man ganz anders in die Partie rein. Aber viel leichter wird es nicht werden. Wir müssen uns dort wieder auskotzen und 100 Prozent geben vom Anfang bis zum Ende. Also groß spielerisch Tiki-Taka-Fußball werden wir nicht an den Tag legen, aber so weiter machen wie zuletzt – und dann werden wir weiter sehen.

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