FC Hansa Rostock : Julius Perstaller in Schusslaune

Hansa-Neuzugang Julius Perstaller macht sich lang und gibt alles für einen Stammplatz.
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Hansa-Neuzugang Julius Perstaller macht sich lang und gibt alles für einen Stammplatz.

Hansas österreichischer Neuzugang wächst mit seinen Aufgaben.

svz.de von
14. Juli 2015, 08:00 Uhr

Neuzugang Julius Perstaller kommt immer mehr ins Rollen. Der österreichische Stürmer des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock erzielte zuletzt den Ausgleich beim 1:1 gegen den Bundesligisten Werder Bremen und traf auch zum zwischenzeitlichen 2:0 beim 3:1 gegen den Regionalligisten Hertha BSC Berlin II. „Je härter die Gegner werden, um so schwerer ist es, Tore zu schießen. Wenn es klappt, ist es natürlich um so schöner und bringt vielleicht noch ein bisschen mehr Selbstvertrauen“, so der 26-Jährige.

Die Entwicklung des Angreifers ist auch Trainer Karsten Baumann nicht verborgen geblieben: „Er findet sich immer besser rein, hat sich von Tag zu Tag besser integriert. Im Test gegen Hertha BSC II machte er viele Bälle fest, schoss ein Tor – er ist auf einem guten Weg.“

Die Rostocker brauchen für einen guten Saisonstart – in anderthalb Wochen geht es zu Hause im ersten Punktspiel gegen den SV Werder Bremen II – einen starken Perstaller, denn Sturm-Tank Marcel Ziemer (muskuläre Probleme) ist immer noch nicht fit. „Es sieht besser aus vom Heilungsprozess, eventuell kann er Dienstag leicht in Mannschaftstraining einsteigen“, sagte Baumann.

Perstaller hofft, dass er gegen Bremen II von Beginn an ran darf: „Ich habe nicht genau gewusst, was mich hier erwartet. Doch ich kann mit der ersten Zeit zufrieden sein. Es gibt immer noch Luft nach oben, aber ich bin gut drauf und habe ein gutes Gefühl.“

In den Testspielen deutete der Stürmer zudem seine Vielseitigkeit an. „Ich glaube, dass ich dort stehen kann, wo man einen Stürmer braucht, aber ich kann auch aus einer Einzelaktion heraus ein Tor machen“, so Julius Perstaller, der Hansa auf dem richtigen Weg sieht: „Die Mannschaft spielt immer besser zusammen. Die Entwicklung geht nach oben.“

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