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Hansa-Trainer Wolfgang Wolf : Jetzt wird ausgesiebt

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Während sich Babelsberg-Trainer Dietmar Demuth über den 2:1-Sieg und damit das Geschenk seiner Mannschaft zum 57. Geburtstag freute, war Wolfgang Wolf nur "mit der ersten Halbzeit über weite Strecken zufrieden".

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erstellt am 16.Jan.2012 | 10:19 Uhr

potsdam | Während sich Dietmar Demuth, Trainer von Gastgeber SV Babelsberg 03, über den 2:1-Sieg und damit das schöne Geschenk seiner Mannschaft zum 57. Geburtstag freute, war Wolfgang Wolf nur "mit der ersten Halbzeit über weite Strecken zufrieden". Peter Richter sprach mit dem Hansa-Coach.

Was haben Sie aus diesem Testspiel für Erkenntnisse gewonnen?

Wolfgang Wolf: Dass wir noch viel vor uns haben. Es hat sich gezeigt, dass einige junge Spieler noch nicht soweit sind. Die 2. Liga bedeutet Kampf und Leidenschaft. Mit Technik können wir nicht bestehen. Gefragt sind Zweikampfhärte und Durchsetzungsvermögen. Hier fehlt es bei einigen. Aber wir haben letztmals durchgewechselt. Jetzt wird ausgesiebt. Wir müssen sehen, dass wir eine Formation finden.

Die Aufstellung der ersten Hälfte schien die naheliegendere zu sein…

Erst mal soviel: Das Ergebnis ist zweit-rangig. Babelsberg hat aus zwei Chancen zwei Tore gemacht. Unser Spiel wird in der 2. Bundesliga genau umgekehrt sein wie das hier. Dann werden wir es sein, die auf Fehler des Gegners warten und auf Konter lauern. Und ich hoffe, dass wir in der Rückrunde genauso effektiv sind wie heute die Gastgeber. Zu Ihrer Frage: Mit der ersten Halbzeit war ich über weite Strecken zufrieden. In der zweiten ist es hektisch geworden. Im Moment haben wir nicht die Galligkeit und Bissigkeit, vorn nachzusetzen und das Ding zu machen. Aber in der ersten Hälfte war schon viel da, was mir gefallen hat.

Freddy Borg ja oder nein - nach der Partie in Babelsberg sollte (sofern die DFL den Transfer genehmigt) eine Entscheidung fallen. Wird der schwedische Stürmer am Mittwoch mit ins Trainingslager nach Spanien fliegen?

Wir müssen uns das genau überlegen. Freddy hat sich bemüht. Was er macht, hat Hand und Fuß. Er lässt sich nicht wegstupsen, ist torgefährlich, passt zur Mannschaft. Seine Chancen sind in Babelsberg nicht schlechter geworden. Aber er ist nicht der Erste und Einzige, den ich auf dem Zettel habe.

Wie werden Sie in Bezug auf die Tor-hüter verfahren?

Wir haben jetzt noch vier Vorbereitungspartien. Das heißt, jeder wird zweimal stehen. Wer im letzten Test vor dem Rückrundenauftakt eingesetzt wird, spielt auch am 5. Februar beim VfL Bochum. Wobei wir im Übrigen im Trainingslager in Spanien nicht gegen Recreativo Huelva an-treten werden, sondern es statt dessen mit Lok Moskau zu tun bekommen. Und wir bemühen uns um einen attraktiven Heimspiel-Gegner zur Generalprobe.

Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Kevin Pannewitz?

Ich habe mit ihm telefoniert. Er kommt am Montag wieder und wird dann, bevor nachmittags die ganze Mannschaft trainiert, schon eine Einheit absolvieren, denn er hat ja ein bisschen was nachzuholen. Ich lasse mich überraschen, in welchem Zustand er erscheint.

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