zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Jetzt wieder auf dem Zettel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Tim Väyrynen hat sich nicht beirren lassen und um seine Chance bei Fußball-Drittligist FC Hansa gekämpft

svz.de von
erstellt am 30.Okt.2017 | 07:45 Uhr

Eigentlich war Tim Väyrynen schon aussortiert. Doch der finnische Stürmer des Fußball-Drittligisten FC Hansa steckte nicht auf, sondern kämpfte um seine Chance, die eigentlich keine war. „Ich hatte ihn definitiv nicht auf der Rechnung. Nach der Verpflichtung von Chaka (mittlerweile zur ,Zweiten’ degradiert –
d. Red.), von dem ich dachte, dass er mehr überzeugen würde, war Tim Väyrynen nach Soufian Benyamina und Marcel Ziemer nur der dritte oder vierte Stürmer auf dem Zettel“, sagt Hansa-Coach Pavel Dotchev.

Doch mit Beharrlichkeit und toller Einstellung überzeugte Väyrynen seinen Trainer. „Tim hat sich sehr professionell verhalten, auch wenn er nicht spielte. Er ist positiv und beliebt bei den Jungs, hat die Mannschaft gepuscht. Deswegen hat er sich diese Chance selber erarbeitet und verdient. Er spielt jetzt auch gut und bringt uns weiter“, begründet der 52-Jährige, weshalb er aktuell auf den Finnen im Sturm baut.

Endlich das erste Saisontor

Und Väyrynen zahlte das Vertrauen anfangs mit guten kämpferischen Leistungen zurück, und in Unterhaching gelang ihm nun endlich auch das erste Saisontor. „Der Schuss war ein bisschen abgefälscht, aber wie der Trainer sagt: Man muss immer schießen, dann kann man auch ein Tor erzielen. Natürlich ist das sehr wichtig für mich. Ich freue mich, dass der Trainer mir die Verantwortung gegeben hat. Das Wichtigste ist, dass wir gewinnen. Jetzt machen wir weiter. Wir dürfen nicht zufrieden sein“, erklärt der 24-Jährige und verspricht: „Das war nur der Anfang. Zwei Spiele, sechs Punkte. Wir haben gezeigt, dass wir eine gute Mannschaft sind, und geben weiter Gas. Wir können gegen jeden gewinnen. Das wollen wir am nächsten Wochenende wieder zeigen.“

Die Zeit zu Saisonbeginn, als Tim Väyrynen schon fast außen vor war, hat der Stürmer verdrängt – oder zumindest beschäftigt es ihn nicht mehr. Einmal mehr ist seine Entwicklung ein Beispiel dafür, wie schnelllebig das Geschäft ist. „Das ist auch Fußball, alles kann passieren. Ich habe jeden Tag Gas gegeben im Training und in den Spielen. Jetzt mache ich so weiter. Ich hoffe, dass der Trainer mich weiter spielen lässt. Ich kann nur meine eigene Leistung zeigen“, sagt Tim Väyrynen, dem sein Treffer in Unterhaching selbstverständlich zusätzlich Auftrieb gibt: „Natürlich sind Tore für einen Stürmer wichtig. Aber an erster Stelle steht die Mannschaft. Wir haben diesmal nicht nachgelassen, sondern einfach weiter nach vorne gespielt. Alle sind ans Limit gegangen. Dadurch haben wir eine gute Leistung gezeigt und konnten bei einem starken Gegner verdient gewinnen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen