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FC Hansa Rostock : Jetzt die Serie starten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Rostocker Fußball-Drittligist will nach zwei Siegen in Folge nicht nachlassen, sondern in der Erfolgsspur bleiben

von
erstellt am 28.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Hansas Innenverteidiger Marcus Hoffmann krönte die Leistung des Fußball-Drittligisten beim Spiel gegen den FSV Zwickau mit dem Tor zum 5:0, das der 28-Jährige per Kopf nach einer Ecke erzielte. Knapp eine Woche zuvor hätte mit einem solchen 5:0-Kantersieg wohl niemand gerechnet. Gegen die Sportfreunde Lotte verloren die Hanseaten nicht nur 1:3, sondern zeigten auch ihre bis dato schwächste Saisonleistung. „Wir haben gegen Lotte einen auf die Fresse bekommen und wurden vielleicht mal ein bisschen wachgerüttelt, haben uns wieder daran erinnert, was uns stark gemacht hat als Truppe – und versuchen das jetzt umzusetzen“, erklärte Marcus Hoffmann die Leistungssteigerung des FCH.

Dennoch zügelt „Hoffi“ die Euphorie nach dem jüngsten 5:0-Sieg ein wenig: „Auch wenn das Endergebnis sehr deutlich aussieht, war es gerade bis zur Halbzeit doch ein recht offenes Spiel. Ein Glück haben wir keinen gefressen.“ Nach dem 3:0 bekamen die Rostocker noch mehr Sicherheit in die Partie. „Wir haben oft bei Einwürfen den Ball behalten oder die Seite gewechselt, das sah dann schon ein bisschen ruhiger auf dem Feld aus. Aber klar, das kommt mit den Ergebnissen“, resümierte der Innenverteidiger.

Und diese kommen, so Hoffmann, indem der FCH weiter dranbleibt und sich nicht ausruht – „und immer wieder alles raushaut“. „Dann merken wir auch, dass mit diesen Fans eine Menge möglich ist. Das hat gebrodelt im Ostseestadion, das ist dann schon geil. Da kriegt man als Spieler auch noch einmal Luft, deswegen haben unsere da vorn auch nie aufgehört zu spielen“, so Hoffmann mit einem Lachen.

Nach zwei guten Spielen stehen insgesamt 13 Punkte auf der Habenseite der Hanseaten, die auf Platz neun rangieren. Weit weg von einem Abstiegsrang – und dem um den Klassenerhalt? Doch das geht nur durch konstant gute Leistungen. „Das ist die große Herausforderung – Konstanz zu bringen in dieser Liga. Wenn man die weiteren Ergebnisse des Spieltages betrachtet: Jeder schlägt jeden, mit zwei Siegen kann man wieder im mittleren Geschäft sein, aber mit Niederlagen wieder unten drinstecken“, schätzte Marcus Hoffmann ein.

Dies hat auch der jüngste Hansa-Neuzugang Timo Gebhart bereits erkannt. „Ich finde die 3. Liga ein bisschen verrückt – wir haben fünf Punkte nach unten und nach oben. Deswegen muss man immer aufpassen. Manche Spiele gehen richtig eindeutig aus. Dann kann es passieren, dass du gegen einen Tabellenhinteren spielst und der agiert, als ob er der Erster wäre. Es ist eine ganz komische Liga, da muss man richtig aufpassen und konzentriert sein“, sagt der 27-Jährige. Und der Offensivmann, der im Spiel gegen Zwickau an vier der fünf Tore beteiligt war, geht sogar noch weiter und fordert seine Kollegen auf: „Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern nun muss auch der Letzte gecheckt haben, was möglich ist, wenn man mal eine Serie startet. Deswegen müssen wir weiter hart arbeiten.“

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