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Jede Menge Kopfarbeit für Vollmann

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erstellt am 16.Aug.2010 | 06:47 Uhr

Rostock | Hansa-Trainer Peter Vollmann hat Befürchtungen, dass das 0:4 im DFB-Pokal gegen den Erstligisten TSG Hoffenheim doch größere Spuren hinterlassen könnte, als es den Ostseestädtern lieb ist. "Nach den ersten Eindrücken in der Liga hatten wir eigentlich gedacht, dass wir schon ein bisschen weiter sind. Aber wenn man betrachtet, wie die Gegentore fielen, welche leichten Fehler gemacht wurden, müssen wir in dieser Woche sicherlich gerade im Kopf der Spieler eine Menge Aufbauarbeit verrichten. Viele Aktionen waren schon von Nervosität geprägt", so der 52-Jährige.

Mit drei Siegen aus vier Duellen um Punkte und einem daraus resultierenden Spitzenrang - die Rostocker sind Vierter - legte die neuformierte Truppe einen passablen Start in die 3. Fußball-Liga hin. Beim Pokal-Aus gegen die Kraichgauer bekam Hansas junges Team jedoch klar die Grenzen aufgezeigt.

Allerdings bewiesen die Hanseaten in diesem Jahr bereits, wie man Rückschläge verkraftet. Dem 0:3 beim VfB Stuttgart II ließ die Truppe um Kapitän Sebastian Pelzer ein 2:0 gegen die TuS Koblenz folgen. "Wir müssen das Spiel so schnell wie möglich abhaken und nach vorne schauen. Unsere Konzentration richten wir jetzt auf Werder Bremen II. Dort wollen wir drei Punkte holen", sagt der Linksverteidiger.

Auch Teamkollege Mohammed Lartey blickt vo raus, will vom Pokal-Aus nicht mehr viel wissen. "Sicherlich hatten wir uns eine Menge vorgenommen, aber in der ersten Halbzeit mit vier Gegentoren nach individuellen Fehlern bekamen wir die Grenzen klar aufgezeigt. Wir sollten nun das Positive mitnehmen, haben nach der Pause kein weiteres Tor bekommen und uns gesteigert", so der Mittelfeldmann, der gegen Hoffenheim die größte Chance zum Rostocker Ehrentreffer vergab: "Der muss rein. Das war ein ,Tausendprozentiger. Doch ob wir 0:4 oder 1:4 verlieren, macht den Braten auch nicht mehr fett", meint Lartey.

Der Offensivmann hofft vielmehr, dass es den Rostockern in der 3. Liga erspart bleibt, vier Gegentreffer in 19 Minuten zu kassieren: "Ich denke, dass einmal solch ein Spiel ausreicht, und bin überzeugt, dass wir aus unseren Fehlern lernen."

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