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FC Hansa Rostock : Jänicke: Tick mehr Eigenmotivation

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Flügelflitzer war schon bei Hansas erstem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Dezember 2011 gegen Dynamo Dresden dabei

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2017 | 07:45 Uhr

Tobias Jänicke ist der einzige Rostocker Spieler, der über eine gewisse Geisterspiel-Erfahrung verfügt. Der 27-Jährige war schon vor etwas mehr als fünf Jahren dabei, als der heutige Fußball-Drittligist FC Hansa im Dezember 2011 das Zweitliga-Heimspiel gegen Dynamo Dresden (2:2) unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen musste. „Es ist schon ungewohnt, und man braucht einen Tick mehr Eigenmotivation, weil dort keiner ist, der einen pusht oder nach vorne treibt. Es muss mehr von einem selbst kommen. Aber da sind wir gut aufgestellt, wissen, worum es geht, und wollen das einfach auf den Platz bringen“, sagt Tobias Jänicke.

Zudem sei die Kommunikation etwas ganz Besonderes: „Man muss sich darauf einstellen, dass man jedes Wort versteht und man vielleicht nicht so fluchen kann. Auch in Richtung des Schiedsrichters muss man aufpassen.“

Der offensive Flügelflitzer, der in der Hinrunde unter anderem sechsmal als Rechtsverteidiger aushelfen musste, hat eine starke Vorbereitung absolviert und ist bereit für die Rückrunde. „Es war mal ein schöner Ausflug nach hinten, aber wie auch der Trainer sehe ich mich generell vorne. Ich will eine andere Leistung zeigen und ein paar mehr Scorerpunkte sammeln“, so Jänicke, der auf jeweils zwei Tore und Vorlagen in den bisherigen 19 Saisoneinsätzen kommt. „Ich fühle mich gut, bin fit und in guter Form. Ich habe meine Hausaufgaben gemacht und mich angeboten. Ich bin heiß darauf, gegen Regensburg zu spielen. Alles andere wird das Trainerteam entscheiden“, so der gebürtige Neubrandenburger.

Wohin es mit ihm und dem FCH – zur Zeit mit 26 Punkten 13. – in der Spielzeit noch geht, vermag er nicht zu sagen: „Es ist eine andere Situation, sicherlich etwas aussichtsreicher. Aber letztlich geht es für uns erst einmal darum, dass wir den Abstand nach unten schnellstmöglich vergrößern, damit wir nicht in ein negatives Fahrwasser geraten. Was darüber hinaus möglich ist, werden wir dann sehen.“

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