Hansa Rostock : „Interne Lecks“ eine Ursache für Ausschreitungen

FC Hansa Rostock hat Versagen in den eigenen Reihen als eine der Ursachen für die gewalttätigen Auseinandersetzungen im Heimspiel am vergangenen Mittwochabend gegen den 1. FC Magdeburg (1:1) ausgemacht.

svz.de von
28. September 2015, 10:24 Uhr

„Eine erste Analyse hat ergeben, dass es augenscheinlich interne Lecks gibt, welche Auswirkungen auf die Sicherheitsorganisation haben“, heißt es in einer Presseerklärung vom Sonntagabend. Zuvor hatten Aufsichtsrat und Vorstand die Vorfälle in einer gemeinsamen Beratung analysiert.

Der Verein entschuldigte sich bei der Landespolizei und dem Innenminister für ein nicht genehmigtes, aber dennoch aufgehängtes Banner. „Die dafür Verantwortlichen haben dem Verein einen großen Imageschaden zugefügt. Zahlreiche Stadionbesucher und Sponsoren haben sich gemeldet, die darüber und über das gesamte Auftreten einiger sogenannter Fans entsetzt waren“, sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Uwe Neumann.

Der Verein will nach eigenen Angaben bis zum 7. Oktober „einen weitgehenden Maßnahmenkatalog erstellen, mit dem derartige Vorfälle künftig verhindert werden sollen“. Fans beider Vereine hatten sich bei der Partie mit Feuerwerkskörpern beschossen. Chaoten zündeten Böller und Rauchbomben, die das Spielfeld total einnebelten. Der Schiedsrichter musste die Partie zweimal für insgesamt rund 17 Minuten unterbrechen. Das Spiel stand vor dem Abbruch.  

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