FC Hansa Rostock : In der Offensive zulegen

Nach Gelb-Sperre zurück: Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler wird heute im Spiel beim SV Wehen Wiesbaden in die Start-Elf des FC Hansa zurückkehren.
Nach Gelb-Sperre zurück: Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler wird heute im Spiel beim SV Wehen Wiesbaden in die Start-Elf des FC Hansa zurückkehren.

Vor dem Spiel gegen Wiesbaden: Nach dem die Abwehr steht, muss der FC Hansa das Spiel nach vorne deutlich verbessern

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26. September 2015, 08:00 Uhr

Bringt Fußball-Drittligist Hansa Rostock endlich mehr als nur einen Punkt mit in die Hansestadt? Heute müssen die Kicker von Trainer Karsten Baumann auswärts beim SV Wehen Wiesbaden antreten (Anpfiff 14 Uhr). Der Fußball-Lehrer erwartet ein völlig anderes Spiel als gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg (1:1): „Die Wehener werden versuchen, die Situationen auf dem Platz spielerisch zu lösen. Gegen Magdeburg war es ein richtiges Kampfspiel.“

Mit Wehen Wiesbaden trifft Baumann nun auf einen Gegner, mit dem er glückliche Erinnerungen verbindet. Denn mit einem Sieg gegen die Hessen startete der 45-Jährige erfolgreich in die Rückrunde der vergangenen Saison. „Klar, ich fahre mit einem guten Gefühl dort hin. Aber heute ist es eine ganz andere Mannschaft. Sven Demandt hat dem Team definitiv seine Spielweise aufgedrückt“, so Baumann. Er sei ein Freund des gepflegten Ballspieles, was den Rostockern Freiräume auf dem Platz geben könnte.

Wieder zurück ins Team rückt nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler. Seine Position übernahm im vergangenen Spiel Michael Gardawski, der zum fünften Mal in Folge auf einer anderen Position spielt. Heute soll der Allrounder vom rechten Mittelfeld aus für Kreativität nach vorne sorgen.

Im Offensivspiel haperte es bei Hansa zuletzt – Abschlüsse Richtung Tor waren in den vorigen Begegnungen eher Mangelware. „Nach den letzten beiden Spielzeiten war es unsere Aufgabe, Stabilität und Sicherheit in der Defensive zu schaffen. Das ist uns gelungen, das haben wir in den vergangenen Spielen gezeigt. Offensiv hakt es noch ein bisschen, das dauert aber auch am längsten. Ich denke, mit einer konzentrierten Defensivleistung holt man sich Selbstvertrauen, und darüber kann man mit einem Ballgewinn schnell nach vorne spielen“, so der Hansa-Coach.

Lehren aus dem Spiel gegen Magdeburg hat Baumann dennoch gezogen: „Wir dürfen uns nicht zu schade sein, brenzlige Situationen auch mal einfach zu klären. Es ist nicht möglich, alles spielerisch zu lösen.“

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