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Hansa Rostock : „In der Hinrunde hätten wir noch verloren“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Steven Ruprecht nach Hansas 1:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach: Ein Punkt ist besser als nichts

von
erstellt am 17.Feb.2015 | 07:36 Uhr

„Wir sitzen jetzt mit nur einem Punkt in der Kabine, aber das ist besser als nichts. In der Hinrunde, glaube ich, hätten wir noch verloren“, befand Innenverteidiger Steven Ruprecht von Fußball-Drittligist FC Hansa nach dem 1:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach.

Noch am Vorabend der Partie hatten die Einheimischen vor dem mehr beschatteten der beiden Tore in der Mechatronik Arena mittels Heißluftgebläse unter einer großflächigen Abdeckplane die letzten Zweifel an der Bespielbarkeit, pardon: Benutzbarkeit des Platzes im Sportpark Fautenhau „weggetaut“. Knapp 20 Stunden später betrat er die „Bühne“, keinerlei I-ah von sich gebend, nicht mal köttelnd, sondern still und zufrieden seine Möhrchen futternd: der Großaspacher Glücks-Esel!

Was dem 1. FC Köln sein Ziegenbock, das ist der SG Sonnenhof ihr graugefelltes Langohr: Einfach nur „Bricklebrit!“ rufen, und schon prasseln dem Esel die drei Punkte aus dem Hinterteil?!

Na, an dieser Stelle widerlegten die Rostocker das Märchen. Auf einem Boden, für den es, um im Bilde zu bleiben, trotz aller fleißigen Bemühungen der Gastgeber nur zum Prädikat „Knüppel aus dem Sack“ reichte, hätte eigentlich, und ganz ohne tierische Unterstützung, eher dem FC Hansa der Dreier zugestanden. Das sah Steven Ruprecht, Torschütze zur 1:0-Führung, genauso: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut nach hinten gearbeitet, kamen auch aus der Großaspacher Drangphase nach der Pause raus. Das 1:1 war so ziemlich die einzige Situation, wo es für uns brenzlig wurde. Wir zeigten eine gute Leistung und wurden mit dem Gegentor bestraft. Das ist ärgerlich. Aber die Mannschaft zeigt aufsteigende Tendenz, und das stimmt mich optimistisch.“

Das Team werde, beteuert Ruprecht, auch diese Woche im Training „weiter hart arbeiten und sich den A… aufreißen“, um dann am Sonnabend (14 Uhr DKB-Arena) gegen den 1. FSV Mainz 05 II – erneut einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt – einen Sieg einzufahren.

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