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Hansa-Allrounder Robert Müller : "Ich werde immer mein Bestes geben"

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Trotz 15 Einsätzen legte Neuzugang Robert Müller eine durchwachsene Hinrunde für den Hansa Rostock hin. Achtmal kickte der gebürtige Schweriner über die volle Distanz, wurde ansonsten ein- bzw. ausgewechselt.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:18 Uhr

Rostock | Trotz 15 Einsätzen legte Neuzugang Robert Müller (kam im Sommer von Holstein Kiel) eine durchwachsene Hinrunde für den Fußball-Drittligisten Hansa Rostock hin. Achtmal kickte der gebürtige Schweriner über die volle Distanz, wurde ansonsten ein- bzw. ausgewechselt. Das Ungewöhnliche waren jedoch die vielen verschiedenen Positionen, auf denen der 24-Jährige zum Einsatz kam. Er selbst bezeichnet die Herbstrunde daher auch als "abwechslungsreich. Es war schon ungewohnt, wo ich überall gespielt habe. Ich war mal drin, dann wieder draußen. Dann habe ich mich wieder herangekämpft und war anschließend doof verletzt, bin aber erneut zurück-gekommen."

"Manch einer braucht eben etwas mehr Anlaufzeit"

Als Rechts- und Innenverteidiger sowie im rechten und defensiven Mittelfeld lief Müller auf, der in den vergangenen vier Jahren bei Hertha BSC II, Carl Zeiss Jena und in Kiel jeweils in der Abwehrzentrale gesetzt und uneingeschränkte Stammkraft war. "Es ist jetzt ein halbes Jahr vergangen. Manch einer braucht eben etwas mehr Anlaufzeit. Aber in jedem Fall sind meine Leistungen noch steigerungsfähig. Wenngleich es auch schwer war, sich immer wieder auf die neuen Positionen einzustellen. Doch ich werde daraufhin arbeiten, dass ich besser und konstanter werde, und ich weiß, dass ich das kann", so Müller.

Auch daraus, dass er am liebsten in der Innenverteidigung spielt, macht der Kicker kein Geheimnis. Doch dort scheinen die beiden Plätze an Michael Wiemann und Martin Stoll (Ende Oktober aufgrund der Kreuzbandverletzung von Stephan Gusche nachverpflichtet) fest vergeben zu sein. Daher muss Robert Müller wohl auch in der Rückrunde weiterhin ausweichen. "Ich denke, dass es hinten okay war (in Dresden, gegen Saarbrücken, in Sandhausen und gegen Bayern München II - d. Red.). Doch als wir zuletzt mit zwei ,Sechsern agiert haben, kam ich dort zum Einsatz. Das hat auch ganz gut geklappt. Letztlich würde ich aber schon gerne eine feste Position haben", so der Allrounder, der Youngster Kevin Pannewitz im Spielaufbau unterstützte und gut mit ihm harmonierte.

Sollte Coach Peter Vollmann das System erneut anpassen und wieder auf eine Mittelfeld-Raute mit nur einem "Sechser" umstellen, würden sich Müller und Pannewitz im direkten Duell um einen Stammplatz bekämpfen. Hatte Letzterer in der 1. Halbserie oft die Nase vorne, so muss sich "Panne" deutlich steigern, will er sich seinen Kontrahenten vom Leib halten. "Solange wir erfolgreichen Fußball spielen und ich auf dem Platz stehe, ist alles in Ordnung. Ich werde immer mein Bestes fürs Team geben. Das weiß auch der Trainer", erklärt Robert Müller.


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