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FC HAnsa Rostock : „Ich werde bestimmt kein Messi mehr“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Verteidiger Marcus Hoffmann hat Spaß an den Einheiten unter Neu-Trainer Christian Brand und versucht die Vorgaben umzusetzen

svz.de von
erstellt am 16.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Neue Wertschätzung für Marcus Hoffmann: War der Innenverteidiger unter Ex-Coach Karsten Baumann klar die Nummer drei in der Hierarchie in der Abwehrmitte und durfte nur auf den Platz, wenn aus dem etabliertem Duo Matthias Henn/ Dennis Erdmann einer verletzt oder gesperrt fehlte, so hat sich sein Stellenwert unter dem neuen Hansa-Trainer Christian Brand geändert. In Bremen gehörte Hoffmann zur Start-Elf und Henn saß auf der Bank. „Es ist schon schöner, wenn man das Vertrauen bekommt und weiß, dass man sich das irgendwo auch erarbeitet hat und nicht nur aufläuft, weil jemand anderes nicht spielen kann. Auf dem Feld ist es dann aber das Gleiche“, sagt Marcus Hoffmann, der bis Sonnabend aber nicht wusste, ob er auflaufen wird: „Bis dahin war es völlig offen, aber auch auf mehreren Positionen. Ich finde das ganz gut, so war die Spannung bei jedem Training extrem hoch.“

„Hoffi“ haben die ersten Tage unter Brand „Spaß gemacht. Er verlangt viel und man muss sich schon darauf einlassen, dass man vielleicht auch sein Spiel ein bisschen verändert. Leider konnten wir die Woche mit dem Ergebnis nicht abrunden. Ein Auswärtssieg wäre geil gewesen“.

Etwas komplett Neues verlange Brand von den Innenverteidigern jedoch nicht. „Ich hatte schon mehrere Trainer. Einige wollen, dass man andribbelt, aber ich hatte auch welche, die genau das Gegenteil wollen. Als Spieler muss man halt flexibel sein, aber eben auch nicht auf Teufel komm raus losdribbeln. Letztlich macht es schon Sinn, was er verlangt. Und wenn es der Mannschaft hilft, bin ich dazu bereit, etwas zu ändern. Ich werde aber bestimmt kein Messi (argentinischer Superstar des spanischen Topvereins FC Barcelona – d. Red.) mehr“, sagt Marcus Hoffmann.

Positiv findet der 28-Jährige zudem, dass er auch geistig gefordert wird: „Es ist nicht so schlecht, wenn du Rattern musst und im Kopf gefordert bist. Im Spiel ist es genauso, da muss ich auch immer auf der Höhe sein.“

Zwei Einheiten


Heute wird um 9.30 und 14.30 Uhr trainiert. Möglicherweise sogar wieder mit Dorda, dessen Verletzung wohl doch nicht so schwer war
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