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Aus dem Trainingslager des FCH : Ich komme mir vor wie ein Häftling

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

von
erstellt am 20.Jan.2015 | 08:05 Uhr

Übernachtet wird im Winter-Trainingslager des FC Hansa diesmal nicht im Hotel. Genau wie die Spieler bezog ich im Quartier Las Lomas Village ein Appartment. Wir teilen es uns zu dritt. Wer die beiden Mitbewohner sind? Kann ich mir vorstellen, dass Sie das interessiert…

Neben Wohnbereich einschließlich eines geräumigen Balkons mit Grillnische (!) und Küche, die allen zur Verfügung stehen, hat jedenfalls jeder sein eigenes Zimmer mit separatem Bad. Uns geht es also ähnlich gut wie den Profis.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, komme ich mir allerdings vor wie ein Häftling, denn da erscheinen mir mächtige Eisengitter – fürs Foto habe ich mal die Glückstiere meiner Tochter hineindrapiert. Na, wenigstens ist das Gitter kunstvoll gebogen. Und die Gastgeber hier werden schon wissen, warum sie die von ebener Erde erreichbaren Scheiben „abdichten“. An der Küche ist im Übrigen eigentlich nur der Kühlschrank wichtig, denn kochen müssen wir nicht selbst, die Mahlzeiten werden wenige Schritte entfernt im Haupthaus gereicht.

Regelrecht empört hat mich am Ankunftstag das Wetter, denn als ich angesichts von anfänglich Sonne und 15 Grad schon anfing zu frohlocken – genauso stellt man sich das schließlich vor im Januar in Südost-Spanien –, ging mir erst der heftige Wind auf den Keks, und dann zogen auch noch tiefgraue Wolken auf, und es begann zu regnen! Zwar sollen die Tropfen versiegen, doch es bleibt durchwachsen. Aber um für den Klassenerhalt zu schrubben, zu keulen und malochen, ist das Wetter allemal gut genug!

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