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FC Hansa Rostock : Hundeliebe eint Dorda und Jänicke

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beide waren auch schon zusammen im Zoo: Der Linksverteidiger kam aus Belgien und lebt sich langsam in Rostock ein

svz.de von
erstellt am 29.Jul.2015 | 08:00 Uhr

Der Saisonauftakt der 3. Fußball-Liga hat bei Rostocks Linksverteidiger Christian Dorda deutliche Spuren hinterlassen: eine Platzwunde über dem rechten Auge. In der 80.  Spielminute gegen Werder Bremen II musste er an der Seitenlinie behandelt werden. „Nachdem die Wunde getackert wurde, war alles gut. Und auch jetzt sieht es dramatischer aus, als es wirklich ist“, versichert der 26 Jahre alte gebürtige Mönchengladbacher.

Bei Hansa hat sich der Linksfuß bereits gut eingelebt. „Die Jungs in der Mannschaft sind super. Wir verstehen uns alle gut.“ Obwohl das Training derzeit alles bestimmt und für Hobbys nicht viel Zeit bleibt, möchte er die Hansestadt nach und nach besser kennenlernen. Mit seinem Kollegen Tobias Jänicke, dem Kapitän der Kogge, besuchte er vor kurzem beispielsweise den Rostocker Zoo. „Der ist sehr schön, und so sehe ich auch mal was anderes von der Stadt. Wir haben beide kleine Kinder, die sich ebenso verstehen wie unsere Frauen. Das ist immer wichtig. Deshalb unternehmen wir viel.“

Nicht zu vergessen die vierbeinigen Mitglieder der Familien: Beide haben einen Mops! Die Hunde haben sich wohl auf den ersten Blick ineinander verliebt. „Ja, dagegen können wir nun nichts mehr machen“, schmunzelt Christian Dorda. Sportlich heißt es für ihn und seine Teamkameraden erst mal, die 1:2-Niederlage gegen Bremen II schnell zu vergessen „und am Sonnabend in Chemnitz zu punkten“, so Dorda. Seine Karriere begann der Linksverteidiger bei Borussia Mönchengladbach. Wenn der Wahl-Rostocker der Heimat einen Besuch abstattet, trifft er sich auch mit ehemaligen Mannschaftskollegen. „Einige kenne ich noch gut, und wir bleiben hoffentlich auch weiterhin in Kontakt.“

Nach zwei Stationen in den Niederlanden war der 26-Jährige zuletzt in der höchsten belgischen Liga beim Königlichen Fußball Club Westerlo unter Vertrag. „Insgesamt spielte ich drei Jahre im Ausland. Das war dann aber auch genug. Ich wollte unbedingt wieder zurück nach Deutschland“, sagt Dorda. Durch den Kontakt zum Sportlichen Leiter des FC Hansa, Uwe Klein, ergab sich für ihn die Chance in Rostock. „Ich weiß, wie es ist, bei einem Traditionsverein zu spielen. Das reizt einen. Deshalb freue ich mich sehr, bei Hansa zu sein.“

Momentan pendelt Christian Dorda noch oftmals zwischen Rostock und seiner Heimat. Zwar ist seine Freundin mit dem gemeinsamen Kind bereits in die Hansestadt gezogen, doch zur Zeit versucht sie das Haus in Mönchengladbach zu vermieten, damit sich beide anschließend auf den neuen Lebensabschnitt konzentrieren können. „Da sie diese Angelegenheit in die Hand nimmt, kann ich mich voll auf den Fußball konzentrieren. Das ist auch gut so. Es ist toll, einen solchen Rückhalt in der Familie zu haben.“

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