FC Hansa Rostock : Holthaus überzeugt vom Heimsieg

„Wir brauchen jeden Einzelnen im Stadion, weil wir gewinnen werden“, ist sich Hansas Linksverteidiger Fabian Holthaus (links) sicher. FCH-Coach Pavel Dotchev will „alles in die Waagschale“ werfen.
„Wir brauchen jeden Einzelnen im Stadion, weil wir gewinnen werden“, ist sich Hansas Linksverteidiger Fabian Holthaus (links) sicher. FCH-Coach Pavel Dotchev will „alles in die Waagschale“ werfen.

Hansa-Coach Pavel Dotchev will effizienter in der Defensive und eiskalt in der Offensive agieren. Verteidiger Holthaus glaubt an Heimdreier.

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30. September 2017, 08:00 Uhr

Der FC Hansa startet seinen sechsten Anlauf auf einen Heimsieg in der 3. Fußball-Liga 2017/18. Am 11. Spieltag ist der VfR Aalen ab 14 Uhr (live im NDR-Fernsehen) mit Ex-Hansa-Trainer Peter Vollmann an der Seitenlinie zu Gast im Ostseestadion. „Wir werden alles raushauen, um nach dem Spiel mit den Fans zu feiern. Das muss das Ziel sein, dafür werfen wir alles in die Waagschale“, verspricht FCH-Coach Pavel Dotchev. Der Fußball-Lehrer will nach den guten Leistungen nun auch entsprechende Ergebnisse sehen: „Wir müssen das Glück endlich auch mal auf unsere Seite zwingen.“

Duell zweier schwächelnder Teams

Jedoch wird es gegen die stabile und erfahrene Truppe von Peter Vollmann nicht einfach. „Wir werden wieder ein schweres Spiel haben. Aalen ist eine Mannschaft, die in letzter Zeit auch nicht so erfolgreich war. Momentan haben sie geschwächelt und sechs Spiele in Folge nicht gewonnen“, erklärt Dotchev und ergänzt: „Beide Teams hatten momentan eine Schwäche.“ Aus diesem Grund ist dieses Heimspiel für den Trainer auch richtungweisend. Und damit seine Mannschaft die Durststrecke beenden kann, will der 52-Jährige, dass seine Spieler in der „Defensive noch effizienter und aufmerksamer sowie in der Nähe vorm Tor noch zielstrebiger und eiskalt sind“.

Gerade was die Torausbeute angeht, wollen die Hanseaten an sich arbeiten. „Dadurch, dass wir so wenig Tore geschossen haben, kann es natürlich sein, dass einige denken, wir müssen den Ball ins Tor tragen. Das ist Quatsch. Wenn wir am Sechzehner sind, müssen wir einfach voll draufhalten – und dann klappt das auch irgendwann“, ist Verteidiger Fabian Holthaus optimistisch.

Der 22-Jährige will sich über die bisherige Bilanz im Ostseestadion keine Gedanken machen: „Klar, wollen die Fans auch mal nach dem Spiel mit uns feiern. Daran arbeiten wir weiter. Wir wollen jedes Spiel heim wie auswärts gewinnen.“ Angst in einen Negativstrudel zu rutschen, hat der Linksverteidiger keine. „Dafür sind wir spielerisch zu stark. Ich sehe uns eher oben in der Tabelle“, sagt Holthaus. Deshalb fordert er auch alle Anhänger auf, heute dabei zu sein. „Wir brauchen jeden Einzelnen im Stadion, weil wir gewinnen werden. Ich bin da guter Dinge, wenn alle da sind, gewinnen wir. Unser Ziel ist es, zu Null zu spielen und vorne darf sich jeder eingeladen fühlen, auch mal Tore zu schießen“, so Fabian Holthaus.

Unvergleichbares Gefühl beim Sieg

Mit dieser Marschroute soll es mit dem ersten Heimsieg in dieser Spielzeit klappen. Coach Pavel Dotchev verspricht schon jetzt: „Das wäre für uns als Mannschaft, die Geschäftsstelle und für die Fans eine große Erleichterung.“ Und ein solches Erfolgserlebnis kann viel bewegen. „Ich glaube, wir können dann auch eine kleine Serie starten“, so der Trainer weiter, der aber noch nicht soweit denken will, sondern sich viel mehr auf seinen ersten Erfolg im Ostseestadion freut: „Es ist ein unvergleichbares Gefühl. Diese Momente sind die Entschädigung für viele nicht so tolle Sachen und den Aufwand. Das sind Emotionen, die ich schon lange nicht mehr hatte – das würde ich gerne mal wieder haben.“

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