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FC Hansa Rostock : Hilßner will mit Toren zahlen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Mittelfeldspieler findet sich immer besser bei den Hanseaten zurecht

von
erstellt am 04.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Mit der recht späten Verpflichtung von Marcel Hilßner lag Trainer Pavel Dotchev offenbar genau richtig. Erst Anfang August wechselte der 22-Jährige vom Fußball- Zweitligisten Dynamo Dresden zum Drittligisten FC Hansa – und absolvierte direkt im DFB-Pokal-Spiel am 14. August gegen Bundesligist Hertha BSC sein Debüt für die Rostocker. Während anfangs noch einige Abstimmungsprobleme zu brenzligen Situationen oder ungenutzten Chancen führten, scheint sich der Linksfuß immer besser zurecht zu finden. „Mir macht es allgemein extrem viel Spaß mit der Mannschaft. Der Sieg am Wochenende hat Spaß gemacht. Jetzt müssen wir aber weiter schauen, am Wochenende ein bisschen den Kopf frei bekommen“, sagt Hilßner, mahnt aber: „Wir dürfen den Pokal nicht unterschätzen, müssen trotzdem gut spielen und die Woche drauf in Jena nachlegen.“

Dennoch kommt ihm wie dem Trainer die Länderspielpause nun ganz recht. Dotchev will die Zeit nutzen, noch an einigen Stellschrauben zu drehen und die Kondition seines Teams zu verbessern. Zudem „hatten wir zuletzt eine anstrengende englische Woche. Ich denke, wir sind auf einem guten Fitnesszustand. In der Zeit jetzt kann man intensiver, gezielter arbeiten.“

Am Zusammenspiel mit seinem Kollegen auf der linken Seite, Fabian Holthaus, muss Hilßner nicht mehr viel verbessern. „Wir sind auf einer Wellenlänge und wissen auf dem Feld, wenn der eine geht, muss der andere bleiben. Das sind mittlerweile blinde Abläufe“, so Marcel Hilßner. Dass das passt, bescheinigt ihm auch Coach Dotchev: „Die Ergänzung mit Fabian Holthaus passt und funktioniert immer besser. Marcel gefällt mir definitiv immer besser. Ihm fehlt momentan noch das Quäntchen Glück, trotzdem arbeitet er defensiv schon viel gezielter.“ Einen Wunsch hat der Fußball-Lehrer dennoch an seinen Schützling: „Ein paar Tore. Aber ich bin mir sicher, er macht seine fünf, sechs Tore.“

Darauf warten nicht nur der Coach und die Hansa-Anhänger, sondern auch der 22-Jährige. „Gerade am Anfang habe ich nur zwei oder drei Tage mit der Mannschaft trainiert nach meinem Wechsel und durfte direkt ran, das ist nicht selbstverständlich, dass der Trainer mir dieses Vertrauen entgegenbringt. Das gibt mir persönlich sehr viel Kraft und Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass ich es bald mit Toren zurückzahlen kann“, gibt Hilßner zu und ergänzt: „Wobei, wenn wir gewinnen, ist das auch egal.“

Training und Spiel

Heute trainieren die Profis ab 10 Uhr. Um 19 Uhr ist der Anpfiff für die Partie des FCH-Perspektivteams beim Gnoiener SV (Verbandsliga).
 

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