Hansa Rostock : Hilßner will Führungsspieler sein

„Gerade hier zu Hause ist ein wichtiges Spiel. Durch die Hinrunde haben wir ein paar mehr Fans auf unserer Seite“, ist sich Hansas Flügelflitzer Marcel Hilßner vor der Heimpartie gegen Rot-Weiß Erfurt sicher.
„Gerade hier zu Hause ist ein wichtiges Spiel. Durch die Hinrunde haben wir ein paar mehr Fans auf unserer Seite“, ist sich Hansas Flügelflitzer Marcel Hilßner vor der Heimpartie gegen Rot-Weiß Erfurt sicher.

Offensivmann Marcel Hilßner möchte die gestiegenen Erwartungen des Coaches erfüllen und mit Hansa einfach weiter Punkte sammeln

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26. Januar 2018, 08:00 Uhr

Zum Ende der Hinrunde ist Hansas Offensivmann Marcel Hilßner so richtig aufgeblüht – er sorgte mit seinen drei Treffern gegen den SC Fortuna Köln (5:3) nicht nur für ein spektakuläres Spiel, sondern auch in den übrigen Partien immer wieder für Gefahr und Belebung auf seiner Seite.

Mit insgesamt vier Treffern (plus vier Vorlagen) in 15 Spielen belegt er Platz zwei der internen Torschützenliste des Rostocker Fußball-Drittligisten. Das soll nicht das Ende sein. „Ich glaube, dass der Trainer einfach ein Stück mehr von mir erwartet. Ich habe mir noch ein paar Szenen mit ihm angeguckt. Und seine Erwartungshaltung für die Rückrunde ist gestiegen. Zumal ich zuletzt auch immer über 90 Minuten gespielt habe. Das ist auch völlig in Ordnung so und daran möchte ich mich ja auch messen“, erklärt Marcel Hilßner, der auch von sich selbst mehr erwartet: „Definitiv. Ich möchte als Führungsspieler vorne weggehen.“

Damit meint er aber nicht nur seine eigene Treffer-Statistik fortzuschreiben, sondern „mit guter Leistung vorne weggehen, vorbildlich sein und nicht aufstecken. Denn die Leistung der Mannschaft steht immer im Vordergrund, man sollte die eigene nicht überschätzen“.

Aber nicht nur für sich selbst nimmt er sich so einiges vor, sondern auch mit der Mannschaft. „Ich will, dass wir oben dranbleiben. Ich denke aber, wir tun gut daran, nicht ständig die Tabelle vor Augen zu haben. Wenn man sich verrückt macht, macht es gar keinen Sinn. Wir haben noch genügend Spiele“, ist sich der 22-jährige Linksfuß sicher. Und gibt ein ganz einfaches Ziel aus: „Wir sollten einfach die Punkte einholen“, sagt er.

Insbesondere im eigenen Ostseestadion gibt es für den Flügelflitzer mit dem FCH noch einiges zu tun. „Wir sollten eine Heimmacht werden“, fordert er. Wieso der FC Hansa gerade auf fremden Plätzen – sechs Siege, drei Niederlagen und Platz zwei in der Auswärtstabelle – ein Punktegarant ist, sieht er in der Grundeinstellung: „Ich glaube, wir waren da einfach abgezockter. Manchmal haben wir kein gutes Spiel gemacht und doch gewonnen. Auswärts war es nicht unbedingt leichter“, erklärt Hilßner. Hinzu komme, dass die lange Phase ohne Heimsieg dann doch für eine gewisse Drucksituation gesorgt hat.

„Dennoch haben wir in den jüngsten Spielen super Fußball gespielt. Leider stimmten die Ergebnisse nicht. Wir müssen auch zu Hause abgezockter sein“, sagt er und plädiert dafür, „nicht von unserer Philosophie abzurücken, Fußball zu spielen. Wir kombinieren uns spielerisch von hinten raus. Ich denke, damit sind wir einzigartig in der 3. Liga, die nicht für ihre spielstarken Mannschaften bekannt ist. Damit sind wir ein Novum“, erklärt Marcel Hilßner.

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