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Hansa Rostock : Henn lauert auf sein zweites Tor

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Innenverteidiger warnt vor den beiden Abwehrhühnen von Großaspach

von
erstellt am 06.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Das erste und bisher einzige Tor von Innenverteidiger Matthias Henn für den FC Hansa Rostock sorgte zwar für ein wenig Hoffnung, doch wurde diese kurz darauf wieder zerstört: „Ja, gefühlt zehn Sekunden später bekamen wir im Hinspiel gegen Großaspach das 1:3. Von daher haben die uns den Aufschwung, den man nach so einem Tor hat, gleich wieder genommen“, sagt Henn, der sich etwas wehmütig an seinen bisher einzigen Treffer in der 3. Fußball-Liga erinnert, denn in dieser Partie blieb es seinerzeit am Ende beim 1:3. „Sie haben da
souverän gespielt – allerdings mit einem Mann mehr (Dennis Erdmann sah in der 8. Minute die rote Karte – d. Red.). Vielleicht sollte man das damalige Spiel deswegen auch unter anderen Gesichtspunkten betrachten“, so Henn weiter.

Am Freitag heißt es nun für den Innenverteidiger und die restlichen Hanseaten erst einmal wieder Angriff bei der SG Sonnenhof Großaspach. „Sie sind zwar ein wenig die Überraschungsmannschaft in der Liga, aber auch sie hatten zu Beginn des Jahres eine Phase, in der sie zwei oder drei Spiele verloren haben. Jetzt schnuppern sie wieder an Platz drei. Es ist eine spielstarke Truppe, die trotz der Niederlagenserie für mich einen sehr gefestigten Eindruck macht und sehr gute Einzelakteure hat. Da müssen wir gewarnt sein“, schätzt Henn den Kontrahenten ein und warnt zugleich vor den beiden großen Innenverteidigern Julian Leist (1,92 Meter) und Kai Gehring (1,93 m). „Wir müssen gucken, was für einen Plan uns der Trainer mitgibt und was die Gegebenheiten vor Ort betrifft.“

Eines ist für den 30-Jährigen schon jetzt klar: Er möchte es nicht bei dem einen Treffer für den FCH belassen. „Gefühlt bei jedem Eckball oder seitlichen Freistoß hofft man, dass die Kugel mal kommt oder dass man, wenn mal einer quer köpft auf den zweiten Pfosten, richtig steht. Aber das war leider in dieser Saison bei uns nicht oft der Fall. Das heißt aber nicht, dass es nicht vielleicht in den letzten sechs Spielen noch was werden kann“, hofft Matthias Henn und ergänzt: „Wir sind jetzt auch nicht mehr in der Form wie noch im Hinspiel.“

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