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FC Hansa Rostock : Heimspiel im Weserstadion

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim Auswärtsmatch des Rostocker Fußball-Drittligisten in Bremen rechnen Trainer und Spieler mit vielen FCH-Anhängern

von
erstellt am 20.Apr.2017 | 08:00 Uhr

Bundesliga- Feeling für die Fußballer des FC Hansa: Am 34. Spieltag der 3. Liga treten die Rostocker bei der U 23 des SV Werder Bremen an – aber nicht auf dem eigentlichen Platz 11, sondern im Weserstadion, der Heimspielstätte des Erstligisten.

Für Hansa-Coach Christian Brand ist es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Der heute 44-Jährige spielte von 1996 bis 1999 bei Werder und lief insgesamt 59-mal in dem 42 500 Plätze fassenden Bremer Stadion auf. „Ich habe noch viele schöne Erinnerungen an die Zeit dort, viele meiner Freunde leben noch dort, die ich auch ab und zu besuche. Und auch meine Familie ist in der Nähe“, so Brand. Eine besondere Atmosphäre im Weserstadion mit singenden Fan-Lagern erwartet der gebürtige Quakenbrücker nicht: „Bei der ,Zweiten‘ von Bremen sind so um die 350 Zuschauer. Da werden wohl nur unsere Hansa-Fans Stimmung verbreiten.“

Dem stimmt Abwehr-Routinier Matthias Henn zu. „Das wird ein Heimspiel werden – ganz klar. In einem solchen Stadion zu spielen, das macht es natürlich ein bisschen schicker“, gibt der 31-Jährige zu. Mit Braunschweig spielte er schon einmal gegen die „Zweite“ dort auf. „Der Platz war damals richtig gut, das wird dieses Mal auch so sein, denke ich. Es ist einfach ein anderes Feeling, als Platz 11, wo es eher weitläufig mit der Laufbahn drum herum ist“, erklärt Henn. Das Stadion ist mit 5500 Zuschauerplätzen gegenwärtig das kleinste der 3. Liga.

Nichtsdestotrotz wollen die Hanseaten ihre kleine Serie von sieben Punkten aus drei Spielen ausbauen. „Wir wollen weiter gewinnen. Wir brauchen nur noch zwei Punkte für die 45er-Marke, die wir uns gesetzt haben“, so der Verteidiger. Die nächste Hürde soll dafür am Sonnabend genommen werden, jedoch taten sich die Rostocker mit Nachwuchsteams in der Vergangenheit schwer – der 4:2-Erfolg gegen den FSV Mainz II soll nun eine Trendwende in dieser Hinsicht bringen. „Spielstark sind die zweiten Mannschaften sicherlich immer. Aber wir haben gegen Mainz bewiesen, dass wir damit zurecht kommen können. Das wollen wir nun auch gegen Bremen zeigen“, gibt Henn die Marschroute vor.

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