Landespokal : Hansa zittert sich ins Halbfinale

Verzweiflung bei den Hanseaten: Gegen den Greifswalder FC musste der FCH ins Elfmeterschießen einziehen, um den Landespokal-Halbfinal-Einzug zu schaffen.
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Verzweiflung bei den Hanseaten: Gegen den Greifswalder FC musste der FCH ins Elfmeterschießen einziehen, um den Landespokal-Halbfinal-Einzug zu schaffen.

Die Rostocker erzielen in 120 Minuten im Landespokal-Viertelfinale keinen Treffer gegen Greifswald – 3:2-Erfolg erst nach Elfmeterschießen

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17. April 2017, 19:31 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa steht im Halbfinale des Landespokals – jedoch konnten die Rostocker erst nach dem Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen den Greifswalder FC (Verbandsliga) jubeln. Am Ende hieß es 3:2 aus Sicht des FCH. Sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der anschließenden Verlängerung gelang beiden Teams kein Treffer. Dabei verzweifelten die Hanseaten im heimischen Volksstadion vor gut 900 Zuschauern immer mal wieder an der GFC-Abwehr – und mussten bei schnellen und gefährlichen Gegenstößen der Gäste auf der Hut sein. „Wir waren heute nicht gut, hatten keinen Rhythmus und haben zu viele Fehler gemacht. Die Mannschaft war zwar nicht eingespielt, aber dennoch muss es besser funktionieren. Elfmeterschießen ist dann immer Glückssache“, so die Einschätzung von Hansa-Trainer Christian Brand.

Glück und starke Nerven hatten die Rostocker: Zum einen in Mittelfeldakteur Ronny Garbuschewski, der als letzter Schütze sicher zum 3:2 verwandelte: „Ich weiß vorher, in welche Ecke ich schieße. Vorher haben wir es aber einfach nicht gut genug gespielt und den Ball auch nicht über die
Linie gekriegt.“ Zudem bewies Keeper Samuel Aubele stahlharte Nerven und hielt gleich drei GFC-Strafstöße. „Beim Elfmeterschießen kann der Torwart nur gewinnen. Wir trainieren das oft nach den Einheiten, und auch da gewinne ich immer“, so die kühle Analyse des 22-jährigen Torhüters, der den Hanseaten den Halbfinal-Einzug sicherte. Am 26. April empfängt der FCH den Torgelower FC Greif (Verbandsliga). Nun heißt es aber erst einmal das Viertelfinale verdauen, denn „wir sind heute mit einem blauen Auge davongekommen“, so Ronny Garbuschewski.
 

FC Hansa Rostock – Greifswalder FC 3:2 n. E. (0:0). Elfmeterschießen (Greifswald beginnt): Aubele pariert gegen Kröger, Benyamina scheitert an Person, 0:1 Jovanovic, Holthaus scheitert an Person, 0:2 Rohde, 1:2 Wannenwetsch, Aubele hält gegen Hartwig, 2:2 Gebhart, Berger schießt über das Tor, 3:2 Garbuschewski

Hansa: Aubele – Fehr, Holthaus, Nadeau, Ülker – Garbuschewski, Bischoff (55. Väyrynen), Stevanovic (57. Wannenwetsch), Bülbül (60. Berger), Gebhart – Benyamina

Greifswald: Person – Kröger, Henkel, Berger, Bütterich– Gutjahr, Hartwig, Olszar (114. Selchow), Lösel, Sendroiu (66. Rohde) – Jovanovic

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