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1:1 gegen Preußen Münster : Hansa verliert zwei Punkte und Ziemer

vom

Der stark in die Saison gestartete FC Hansa Rostock wartet weiter auf den ersten Heimsieg.

svz.de von
erstellt am 27.Aug.2017 | 16:29 Uhr

Auch im dritten Anlauf der Drittliga-Saison 2017/18 gab es keinen  Heimsieg für den FC Hansa. Mit 1:1 trennten sich die Rostocker vor 12 900 Zuschauern im Ostseestadion von Preußen Münster. Sie kletterten dennoch in der Tabelle auf den fünften Platz und wahrten somit den Kontakt zur Spitzengruppe. Überschattet wurde das Remis von einer möglicherweise schweren Knieverletzung von Hansa-Stürmer Marcel Ziemer, der in der 88. Minute vom Platz getragen werden musste.

Zuvor war der Routinier maßgeblich am Ausgleich beteiligt gewesen, als er eine Flanke von Selcuk Alibaz, der auf der rechten Seite den verletzten Mounir Bouziane ersetzte, per Kopf in Richtung Preußen-Tor brachte. Zwar konnte Münsters Verteidiger Lion Schweers den Ball noch abblocken, aber nur genau vor die Füße von Soufian Benyamina, der zum 1:1 einschob (58.).  „Wir können uns ja nicht aussuchen, wo die Gegenspieler stehen. ,Cello‘ (Marcel Ziemer – d. Red.) ist gut auf den ersten Pfosten gelaufen. Der Abwehrspieler schmeißt sich noch rein und dann landet der Ball genau vor meinen Füßen und ich mache ihn rein“, sagt Soufian Benyamina, der zuvor in der ersten Hälfte noch zwei Riesenchancen vergeben hatte.

Überhaupt waren die Hausherren vor dem Wechsel die gefährlichere Mannschaft, dennoch lagen sie hinten. Denn sowohl Benyamina (13./Torwart pariert, 19./scheitert im Eins-gegen-Eins am Keeper, 26./vergibt einmal mit links und einmal mit rechts aus fünf Metern) als auch Marcel Hilßner (17./schlechte Ballmitnahmen, 36./aus spitzem Winkel) sowie Selcuk Alibaz (35./Freistoßaufsetzer, 36./ Schuss aus 16 Metern) hatten die Führung auf dem Fuß. Doch Münster traf nach einer kollektiven Schlafeinlage der Rostocker bei einem Eckball durch Sebastian Mai (31.). „Wenn wir  vielleicht in der ersten Hälfte aus unseren guten Möglichkeiten, ich hatte ja auch zwei Großchancen,  ein Tor machen und in Führung gehen, dann muss Münster seine Spielweise umstellen. Doch so mussten wir dann dem Spielstand hinterherlaufen“, erklärte Benyamina.

Nach dem Ausgleich des Stürmers mussten die Rostocker allerdings ein wenig durchatmen, denn das Anrennen hatte eine Menge Körner gekostet. Dies wieder nutzten die Gäste, um besser in die Partie zu kommen. So rettete  Hanseat Bryan Henning für seinen bereits geschlagenen Keeper Janis Blaswich bei einem Kopfball von Schweers auf der Linie (64.). Ansonsten war der Hansa-Keeper stets auf der Höhe und verhinderte mehrfach mit tollen Paraden einen weiteren Gegentreffer (7. und 49. gegen Martin Kobylanski,  87. gegen Adriano Grimaldi). „Wir haben heute vielleicht auch etwas zu viel zugelassen, da hat uns Janis ein paar Mal gerettet. Am Ende ist es natürlich ärgerlich, dass es für uns nicht zum Heimsieg reichte. Aber dann müssen wir jetzt eben in Magdeburg nachlegen“, so Benyamina.

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