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Landespokal-Achtelfinale : Hansa stellt sich (fast) von allein auf

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Drittligist bestreitet heute mit überschaubarem Kader Landespokal-Achtelfinale / Hagenower SV freut sich auf Spiel des Jahres

svz.de von
erstellt am 11.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Wenn der FC Hansa heute (15 Uhr, Sportplatz Parkstraße/Kassen ab 12 Uhr geöffnet) im Achtelfinale des Fußball-Landespokals beim Hagenower SV antritt, stellt sich der Drittligist fast von allein auf. „Unser Kader wird immer überschaubarer. Wir werden mit 15 Feldspielern und zwei Keepern anreisen. Damit müssen wir halt klarkommen“, sagte Trainer Peter Vollmann.


Lazarett ist prall gefüllt


Tatsächlich ist das Lazarett der verletzten, erkrankten und angeschlagenen Hansa-Spieler prall gefüllt. Neben Dennis Srbeny, der sich im Training vermutlich einen Innenbandabriss am Knie
zuzog, fallen Denis Weidlich (Fußprobleme), Mustafa Kucukovic (erkältet), Halil Savran (Schulter ausgekugelt), Sebastian Pelzer (Fußentzündung), Shervin Radjabali-Fardi, Tommy Grupe (beide Kreuzbandriss) sowie A-Junior Lukas Scherff (Zerrung) aus. Zudem ist Max Christiansen für die U 19 im Länderspieleinsatz. Manfred Starke und Julian Jakobs sind im Aufbautraining, könnten aber heute dabei sein.

Trotz der langen Liste der Ausfälle lässt Vollmann keine Zweifel aufkommen, dass sich Hansa gegen den Tabellenführer der Landesliga West durchsetzt: „Wir nehmen den Gegner sehr ernst, wollen uns nicht überraschen lassen und in die nächste Runde einziehen.“


HSV traf gegen Profis doppelt


Für den Hagenower SV ist die Partie gegen den Drittligisten das Spiel des Jahres. „Für die meisten meiner Jungs ist das Duell sogar das größte ihrer Laufbahn. Gerade die Jüngeren sind mächtig aufgeregt. Schließlich haben wir viele eingefleischte Hansa-Fans in unseren Reihen“, sagte der Mannschaftsleiter des HSV, René Schwarz.

Schwarz traf als Aktiver schon einmal auf den namhaften Kontrahenten aus der Hansestadt. Bei einem Jubiläumsspiel am 15. Juli 2006 schenkten die Hagenower dem damaligen Zweitbundesligisten beim 2:6 sogar zwei Treffer ein. „Zur Pause stand es nur 1:2. Am Ende habe ich Tim Sebastian getunnelt und unser zweites Tor vorbereitet“, hat Schwarz nur beste Erinnerungen an die Partie vor acht Jahren.

Kurios: Aus dem damaligen Kader sind heute noch vier Akteure beim HSV aktiv. Und die wollen den Profis die Stirn bieten. Dazu sind die Vereinsverantwortlichen als Psychologen gefragt, wenn es gilt, den großen Respekt vor Hansa abzulegen. Kein Wunder also, dass Schwarz tönt: „Unser Ziel ist es nicht, die Niederlage nur in Grenzen zu halten. Wir wollen natürlich gewinnen.“

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