Hansa startet heute ins Abenteuer dritte Liga

<strong>Dexter Langen</strong> geht als dritter Kapitän der Kogge (hinter Sebastian Pelzer und Jörg Hahnel) in die neue Saison und will eine Führungsrolle einnehmen. <foto>Andy Bünning</foto>
Dexter Langen geht als dritter Kapitän der Kogge (hinter Sebastian Pelzer und Jörg Hahnel) in die neue Saison und will eine Führungsrolle einnehmen. Andy Bünning

svz.de von
23. Juli 2010, 05:53 Uhr

Rostock | Heute um 14 Uhr startet der FC Hansa ins große Unbekannte: neue Liga, neue Gegner, neue Mannschaft, neue Schiedsrichter, neue Stadien - alles anders. Nach dem erstmaligen Absturz in die Fußball-Drittklassigkeit weiß niemand so richtig im Club, was die Ostseestädter in der kommenden Saison erwartet. Der erste Gegner heißt VfR Aalen. Ein Neuling, der mit großer Aufstiegseuphorie in der DKB-Arena aufkreuzen wird. Noch nie standen sich beide Vereine gegenüber. "Uns erwartet eine junge, laufstarke und hungrige Mannschaft. Sie hat in der Vorsaison nur vier Mal verloren und eine Menge positiver Eindrücke im Kopf. Zudem ist es der Auftakt in eine Saison, der ist immer besonders", sagt Hansa-Trainer Peter Vollmann.

Rostocks neuer Trainer baut zum Start vor allem auf seine erfahrenen Kicker im Team. Zu ihnen gehört auch Dexter Langen, der als dritter Kapitän hinter Sebastian Pelzer und Jörg Hahnel ins Spieljahr geht. Mit 29 Jahren und 25 Erst-, 111 Zweit- und 73 Drittliga-Einsätzen verfügt der Mittelfeldmann auch über die nötige Routine, um Verantwortung zu übernehmen. "Mein Aufgabe ist, die Mannschaft zu führen, meine Leistung abzurufen und vorneweg zu marschieren", so der Rechtsfuß, der mit seiner neuen Rolle keine Berührungsängste hat: "Ich muss nicht, ich will. Das ist ein großer Unterschied. Es ist eine Sache des Wollens."

Insgesamt elf neue Spieler mussten die Rostocker integrieren, gehen mit einer komplett runderneuerten Truppe ins Abenteuer dritte Liga. "Also meine Meinung ist, dass wir schon ein Team sind und das werden wir gegen Aalen auch zeigen. Wir werden geschlossen als Mannschaft kämpfen und die drei Punkte hier in Rostock behalten", erklärt Langen, der die Vorbereitung langsam satt hat: "Wir freuen uns auf den Start, haben sechs harte Wochen hinter uns. Es wird Zeit, dass es losgeht."

Um wenigstens ein bisschen Licht ins Dunkel zu bekommen, haben die Ostseestädter ihre Hausaufgaben gemacht, wie es Trainer Peter Vollmann verrät. "Natürliche haben wir den Gegner mehrmals beobachten lassen, aber Aalen uns sicherlich auch. Insgesamt ist es schwer einzuschätzen, sind zu Beginn einer Saison noch Überraschungen möglich, die Formation nicht zu 100 Prozent bekannt. Das ist bei uns nicht anders", so der 52-Jährige, der sich aber nicht allzu sehr nach dem Gegner richten will. "Wir müssen unsere Stärken ausspielen und das können wir am besten, wenn wir möglichst früh den Ball gewinnen."

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