FC Hansa Rostock : Hansa: Selbstbewusst im DFB-Pokal

Wiedersehen der besonderen Art: Hansa-Trainer Christian Brand (vorn) trifft im DFB-Pokal auf seinen ehemaligen Coach bei den Rostockern Friedhelm Funkel. Hier sind die beiden beim Spiel gegen den Hamburger SV am 25. November 2000 (1:0) zu sehen.
Foto:
1 von 1
Wiedersehen der besonderen Art: Hansa-Trainer Christian Brand (vorn) trifft im DFB-Pokal auf seinen ehemaligen Coach bei den Rostockern Friedhelm Funkel. Hier sind die beiden beim Spiel gegen den Hamburger SV am 25. November 2000 (1:0) zu sehen.

Coach Brand hofft gegen Düsseldorf auf Sensation. Friedhelm Funkel: 20 000 Fans werden wie eine Wand hinter ihrem Team stehen.

von
20. August 2016, 07:15 Uhr

Duell ehemaliger Weggefährten: Beim heutigen DFB-Pokal-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (18.30 Uhr Ostseestadion) trifft Hansa-Chefcoach Christian Brand auf einen seiner ehemaligen Trainer – Friedhelm Funkel. Beide waren zusammen 2000 und 2001 beim damaligen Bundesligisten. „Wir hatten hier eine gute Zeit. Er war ein angenehmer Mensch und Trainer, der immer ruhig geblieben ist, sachlich war und nie persönlich wurde. Ich habe nur gute Erinnerungen“, sagt Brand.

Sein Gegenüber, der 62 Jahre alte Funkel, kann sich ebenfalls noch gut an seine Zeit bei Hansa erinnern: „Die Fans haben uns damals sehr gut unterstützt – vor allem in schweren Zeiten. Zudem habe ich mich in Warnemünde, wo ich gelebt habe, sehr wohl gefühlt. Es ist schade, dass mein Engagement in Rostock damals frühzeitig zu Ende ging“, resümiert Friedhelm Funkel. Er übernahm Hansa am 19. September 2000 auf einem Abstiegsplatz, schaffte vorzeitig den Klassenerhalt. Doch nach einigen schwachen Partien wurde er am
1. Dezember 2001 beurlaubt.

Trotz des Abstiegs des FCH mittlerweile in die 3. Fußball-Liga rechnet Funkel heute mit einem schwierigen
Duell. „Wir erwarten einen starken Drittligisten, der zu Hause von seinen Fans nach vorne gepeitscht wird. Hansa Rostock hatte einen passablen Start in die neue Spielzeit. Das wird eine schwere Aufgabe. Unser Ziel ist es aber natürlich, zu gewinnen, um eine Runde weiterzukommen.“

Dennoch mahnt er seine Mannen an, die Atmosphäre im Ostseestadion nicht zu unterschätzen: „Ich weiß, was uns dort erwartet. Als ich in Rostock Trainer war, wurde das Stadion gerade neu gebaut. Am Sonnabend werden 20 000 Fans wie eine Wand hinter ihrem Team stehen.“

Und auch seinen ehemaligen Schützling unterschätzt der erfahrene Coach nicht: „Wir wissen, dass Christian Brand eine gute Mannschaft zusammengestellt hat, und werden daher sehr konzentriert und gut vorbereitet in dieses Pokalspiel gehen.“

Für Brand ist klar: „Düsseldorf wird ein richtig, richtig harter Brocken. Es wäre eine Sensation, wenn wir das schaffen.“ Der 44-Jährige hat seinen Kontrahenten beim Zweitliga-Spiel gegen VfB Stuttgart (1:0) unter die Lupe genommen: „Das war eine imposante und geschlossene Mannschaftsleistung mit einer guten Moral.“ Doch verweist Brand auch auf die Heimstärke, die sich sein Team bereits in der vergangenen Rückrunde aufgebaut hat (sieben Siege/zwei Remis/eine Niederlage). „Gerade mit unserer Heimstärke haben wir einige Möglichkeiten. Wir wollen uns nicht nur bedanken, dass wir im Pokal mitspielen dürfen. Für Mannschaften, die nach Rostock kommen, wird es nicht einfach – so selbstbewusst sind wir!“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen