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1:0 gegen TSG Neustrelitz : Hansa Rostock gewinnt Landespokal

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erstellt am 13.Mai.2015 | 21:08 Uhr

Der FC Hansa Rostock hat zum zweiten Mal den Fußball-Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern gewonnen. Im Finale setzte sich der Drittligist am Mittwochabend in Greifswald mit 1:0 (1:0) gegen die TSG Neustrelitz aus der NOFV-Regionalliga Nordost durch. Christian Bickel (43.) erzielte vor 4500 Zuschauern im ausverkauften Volksstadion das Siegtor für das Team von Trainer Karsten Baumann, das im gesamten Wettbewerb keinen Gegentreffer hinnehmen musste.

Für den einstigen Bundesligisten war dies bei seiner vierten Teilnahme der zweite Pokalerfolg nach 2011. Hansa hat sich damit für den DFB-Pokal der nächsten Saison qualifiziert und kassiert zudem ein Antrittsgeld von rund 140 000 Euro. Beide Vertretungen waren bereits im Endspiel 2013 aufeinandergetroffen. Dabei hatte die TSG im heimischen Parkstadion klar mit 3:0 die Oberhand behalten.

In einer ausgeglichenen Partie nutzten die ersatzgeschwächten Hanseaten, die in der Defensive mit den verletzten Steven Ruprecht, Marco Kofler und José Alex Ikeng drei Stammspieler ersetzen mussten, ihre erste Torchance kurz vor dem Pausenpfiff zur Führung. Bickel brauchte den Ball nur noch einzuschieben, nachdem ihn Halil Savran mustergültig bedient hatte.

Beruhigend war die Führung allerdings nicht. Die TSG kam zurück und erspielte sich auch gute Gelegenheiten. Die beste vergab Kevin Weidlich, der in der 63. Minute am stark reagierenden Rostocker Torhüter Marcel Schuhen scheiterte. In der Schlussphase brachten die Neustrelitzer noch den früheren Hansa-Angreifer Marcel Schied in die Partie. Aber er vermochte der Begegnung keine Wende mehr zu geben.

Hansa feierte mit dem Sieg eine gelungene Generalprobe vor dem letzten Liga-Heimspiel der Saison am Samstag gegen den FC Energie Cottbus, das ein ganz besonderes sein wird. Die Spielstätte heißt wieder Ostseestadion. Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) habe ihre Namensrechte an der Arena zwei Jahre früher als vertraglich festgelegt zurückgegeben, teilte der Verein am Mittwoch mit.

«Wir freuen uns sehr darüber, dass unser langjähriger und verlässlicher Partner DKB mit diesem Entgegenkommen einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unseres Vereins und für unsere Strategie 2020 leistet», sagte Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann in einer Pressemitteilung. Die Bank hatte die Namensrechte für das 29 000 Zuschauer fassende Stadion 2007 für zehn Jahre gekauft.

Das Ostseestadion war von zahlreichen Helfern ab 1953 in Hunderttausenden freiwilligen Arbeitsstunden erbaut und am 27. Juni 1954 mit dem Finale der DDR-Fußball-Jugendmeisterschaft eröffnet worden. 2001 wurde die an gleicher Stelle errichtete neue Arena nach 16-monatiger Bauzeit eingeweiht.

 

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