zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : Hansa nimmt Bölkow sehr ernst

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

„Die Mannschaft hat eine bessere Qualität, als die Liga in der sie spielt“, so FCH-Coach Pavel Dotchev über den Landesligisten

svz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Beeindruckende Zahlen legt der Bölkower SV bislang in dieser Saison auf. Alle neun Pflichtspiele – sieben in der Liga und zwei im Landespokal – konnte der Fußball-Landesligist bei einem Torverhältnis von 39:5 Treffern für sich entscheiden. Dennoch geht der BSV morgen ab 14 Uhr in Krakow am See gewiss nicht als Favorit in die Partie der 3. Runde des Lübzer Pils Cups gegen den Drittligisten FC Hansa Rostock. „Die Mannschaft hat eine bessere Qualität als die Liga, in der sie spielt“, weiß auch FCH-Trainer Pavel Dotchev, der das Duell
gegen den Siebtligisten nicht auf die leichte Schulter nimmt: „Der Gegner ist motiviert und wird versuchen, uns zu ärgern. Wenn wir aber professionell zu Werke gehen, sie nicht unterschätzen, dann sollten auf dem Platz klare Verhältnisse herrschen.“

Das Weiterkommen steht an erster Stelle, zudem erhofft sich Dotchev aber auch ein paar Erfolgserlebnisse in Form von Treffern. „Dieses Spiel ist für uns die Chance, im Rhythmus zu bleiben. Daher werden wir auch nicht viel an der Aufstellung verändern. Wir wollen 90 Minuten hohes Tempo gehen und den Gegner beschäftigen. Dann sollten wir auch ein paar Tore machen.“

Beim letztjährigen Finalisten MSV Pampow – verlor im Mai das Endspiel mit 1:3 gegen den FC Hansa – ist der Rostocker FC morgen ab 15 Uhr in einem reinen Verbandsliga-Duell gefordert. Die Gastgeber scheinen die dritte Kraft in der Liga zu sein, verloren nur zu Hause gegen den Ersten Güstrow (0:4) sowie beim Zweiten Greifswald (2:3). Der RFC hingegen findet sich nach holprigem Start immer besser zurecht. Das Team von Trainer Axel Rietentiet fuhr zuletzt drei Siege in Serie ein. Viel spricht für ein Duell auf Augenhöhe, das wahrscheinlich durch die stärkere Tagesform entschieden werden wird. Sollten die Gäste ihre bislang mäßige Chancenverwertung weiter steigern, dürfte das Weiterkommen kein unrealistisches Szenario sein.

Als Außenseiter gehen dagegen Verbandsligist SV Pastow, die beiden Landesligisten Doberaner FC und Kühlungsborn sowie Landesklasse-Vertreter SG Warnow Papendorf in die 3. Runde. Pastow und Kühlungsborn bekommen es dabei mit den Oberliga-Teams vom Malchower SV und Torgelower FC Greif zu tun. Ziel dürfte es sein, die Partien lange Zeit offen zu halten, um somit das eigene Selbstvertrauen zu steigern sowie den Kontrahenten mehr und mehr nervös zu machen.

Papendorf ist einer von noch drei Achtligisten im Wettbewerb und will den Verbandsligisten FSV Malchin zumindest ärgern ebenso wie der Landesligist Doberaner FC den sonst eine Liga höher antretenden Grimmener SV.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen