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3. Fußball-Liga : Hansa muss zum Start improvisieren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Zum morgigen Auftakt in die Frühjahrsrunde beim VfB Stuttgart II fällt Mittelfeldspieler Julian Jakobs krankheitsbedingt aus

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 09:00 Uhr

Der FC Hansa muss zum Start in die Frühjahrsrunde der 3. Fußball-Liga improvisieren. Mittelfeldspieler Julian Jakobs, der bislang auf der rechten Außenbahn gesetzt war, fällt für die morgige Auftakt-Partie der Rostocker beim VfB Stuttgart II (19 Uhr Gazi-Stadion) aufgrund eines grippalen Infektes definitiv aus. „Julian hat sich schon am Dienstag nicht gut gefühlt und musste die Einheit vorzeitig abbrechen. Er ist dann gleich zum Arzt. Seitdem hat sich sein Zustand verschlimmert. Er hat hohes Fieber“, sagte Hansa-Trainer Andreas Bergmann.


Blacha rückt nach rechts,
Starke in die Startformation


Dadurch ist der Coach gleich zum Auftakt in die zweite Saisonhälfte gezwungen, seinen Kader umzustellen. „Das ist natürlich keine schöne Nachricht. Aber davor ist man ja nie gefeit, dass gesundheitlich solche Dinge auf uns zukommen“, versuchte der 54-Jährige den Ausfall seines Stammspielers zu relativieren.

Tatsächlich ist beim FC Hansa adä- quater Ersatz auf dieser Position nicht in Sicht. Der etatmäßige rechte Mittelfeldspieler Denis Danso Weidlich wurde in der Hinrunde erfolgreich in die Innenverteidigung beordert und gilt dort als gesetzt. Zudem wäre der offensivfreudige Rechtsverteidiger Noël Alexandre Mendy, der beim Testspiel im Trainingslager gegen Shanghai eine Halbzeit lang ins Mittelfeld rückte, keine echte Alternative. „Das wäre einen Gedanken wert. Trotzdem ist Alex noch besser, wenn er aus Tiefe kommt und mit seiner Schnelligkeit nach vorne stößt“, so Bergmann.

Damit ist er gezwungen, sein bisher erfolgreiches personelles Grundgerüst umzubauen. Im Klartext: David Blacha muss von der linken auf die rechte Seite ausweichen. Für den Flügelflitzer würde Manfred Starke auf der linken Außenbahn in die Startelf rücken. „Mir ist es egal, ob ich links oder rechts spiele, das ist für mich kein großer Unterschied. Ich will da, wo ich auflaufe, der Mannschaft helfen. Alles andere entscheidet der Trainer“, gab sich Blacha ob seiner neuen Rolle gelassen. Ähnlich sah es Bergmann: „Jetzt ist halt ein anderer Junge gefragt. Mir ist um den Start nicht bange.“

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