Rostock vs. Paderborn : Hansa muss frech sein

Will wieder treffen: FCH-Stürmer Soufian Benyamina hofft darauf, dass die Torflaute gegen den SC Paderborn beendet wird.
Will wieder treffen: FCH-Stürmer Soufian Benyamina hofft darauf, dass die Torflaute gegen den SC Paderborn beendet wird.

Der Rostocker Fußball-Drittligist erwartet heute ab 14 Uhr Tabellenführer SC Paderborn

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10. März 2018, 08:00 Uhr

Den FC Hansa erwartet heute am 29. Spieltag der 3. Fußball-Liga ein Spitzenspiel im Ostseestadion (ab 14 Uhr/ live im NDR). Zu Gast ist der Tabellenführer SC Paderborn mit dem Ex-Hanseaten Steffen Baumgart an der Seitenlinie. Für die Rostocker ist es die Möglichkeit, nach zwei Spielen ohne Sieg, noch einmal an die oberen Tabellenränge heranzurutschen und auch der SCP benötigt weitere Zähler für den Aufstieg. „Beide Mannschaften brauchen Punkte. Es ist ein wichtiges Spiel. Beide Teams haben eine ähnliche Spielweise, können gut Fußball spielen und versuchen viel mehr über Ballbesitz zu kommen“, erklärt FCH-Trainer Pavel Dotchev und ergänzt: „Dass wir zwei Spiele in Folge nicht gewonnen haben, wirft uns nicht um. Da bin ich mir sicher. Die Mannschaft ist stabil.“

Personell kann der Trainer wieder auf Kapitän und Spielgestalter Amaury Bischoff nach überstandener Zerrung setzen. „Ob er aber schon für die Start-Elf infrage kommt, weiß ich nicht. Das geht nur, wenn er bei 100 Prozent ist und da bin ich mir noch nicht sicher“, sagt Dotchev.

Die Stärke der Ostwestfalen sieht er ganz klar in der Ausgeglichenheit: „Sie haben 57 Tore geschossen, wir 37. Das sagt einiges, was uns erwartet. Die Paderborner sind etwas besser aufgestellt, weil sie mehrere Leute haben, die Tore erzielen. Bei uns ist es durchschaubar. Wenn ,Soufi‘ (Soufian Benyamina – d. Red.) nicht trifft, sind wir leicht zu berechnen. Ich glaube auch, dass sich Pascal (Breier – d. Red.) zu viele Gedanken macht.“

Auch Stürmer Benyamina erklärt, dass die Rostocker nicht auf die Platzierung achten sollten. „Es geht gar nicht so um die Tabelle. Wir hätten sowohl gegen Bremen als auch gegen Zwickau die drei Punkte holen müssen, das ist das Problem. Am liebsten wäre ich Erster, aber das können wir jetzt nicht ändern. Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, so der 28-Jährige, der hofft, dass gegen Paderborn „die Bälle reingehen. Wir haben gegen Zwickau ein gutes Spiel gemacht. Das kann man mitnehmen“.

Coach Pavel Dotchev erwartet von seiner Mannschaft gegen den Spitzenreiter im eigenen Stadion „selbstbewusst und frech auf dem Platz zu sein“.

Hansa intern

Schlager pfeift: Die Leitung der heutigen Partie zwischen dem FCH und dem SC Paderborn übernimmt der Referee Daniel Schlager (Niederbühl/Baden-Württemberg). In der bisherigen Saison pfiff er sieben Zweitliga- und zwei Drittliga-Partien.

Bis zu 14.000 Fans: Es werden gut 14.000 Zuschauer im Stadion erwartet. Zudem ist eine spezielle Choreografie geplant.

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