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Gnadengesuch erfolgreich : Hansa mit Fans nach Magdeburg und Jena

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Der teilweise Straferlass für Hansa Rostock wird unter der Voraussetzung bewilligt, dass der Verein einen Betrag von 24.000 Euro an die Robert-Enke-Stiftung spendet.

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erstellt am 18.Aug.2017 | 14:46 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock kann entgegen eines Urteils des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes nun doch auf die Unterstützung seiner Anhänger in den Auswärtsspielen in Magdeburg und Jena bauen. DFB-Präsident Reinhard Grindel habe einem Gnadengesuch der Hanseaten stattgegeben, teilte der Club am Freitag mit.  „Mit seinem Entgegenkommen setzt der DFB um seinen Präsidenten Reinhard Grindel erneut ein starkes Zeichen und zeigt, dass die Bereitschaft in den Dialog zu treten und gemeinsam die Probleme anzugehen, nicht nur ein Lippenbekenntnis war“, sagte Hansas Vorstandschef Robert Marien in einer Pressemitteilung.

Hansa Rostock war am 9. August in mündlicher Verhandlung wegen Zuschauervorkommnissen in sechs Spielen der vergangenen Saison vom DFB-Sportgericht zu einem Ausschluss seiner Anhänger in vier Auswärtsspielen dieser Spielzeit verurteilt worden. Der Ausschluss betraf die Spiele am 9. September beim 1. FC Magdeburg (7. Spieltag) und am 12. Spieltag (13. bis 15. Oktober) beim FC Carl Zeiss Jena.  Zwei weitere Auswärtsauftritte sind bis zum 30. Juni 2018 zur Bewährung ausgesetzt. Dieser Teil des Urteils bleibt nach Vereinsangaben bestehen. „Der teilweise Straferlass für Hansa Rostock wird unter der Voraussetzung bewilligt, dass der Verein einen Betrag von 24 000 Euro an die Robert-Enke-Stiftung spendet“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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