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0:1 in Osnabrück : Hansa kriegt den Ball nicht rein

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hansa verlor vor 9500 Zuschauern beim VfL Osnabrück mit 0:1 und bangt weiter um den Klassenerhalt.

Fußball-Drittligist FC Hansa verlor vor 9500 Zuschauern beim VfL Osnabrück mit 0:1 und bangt weiter um den Klassenerhalt. Drei Runden vor Schluss haben die Rostocker fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Gegenüber dem 3:2 im Duell mit Borussia Dortmund II nahm Trainer Karsten Baumann zwei Veränderungen in der Start-Elf vor. José-Alex Ikeng (wieder fit) und Kai Schwertfeger – erstmals seit dem Auftaktsieg 2015 beim SV Wehen Wiesbaden wieder von Beginn an – spielten gemeinsam im defensiven Mittelfeld. Dafür saß Tommy Grupe, gegen Dortmund II noch alleiniger „Sechser“, auf der Bank. Stürmer Halil Savran fehlte Gelb-gesperrt. Für ihn rechts im Mittelfeld Kapitän Denis-Danso Weidlich.

Nachdem Hansa durch Marcel Ziemer die erste Chance vergab (3.), schlug Osnabrück zu. Zunächst narrte Marcel Kandziora die Rostocker Maximilian Ahlschwede und Oliver Hüsing. Seinen Flankenball nahm Marcos Alvarez an, ließ Mikko Sumusalo aussteigen und erzielte das 1:0 (4.).

Die Gäste waren danach bemüht, das Spiel zu machen. Allerdings kamen sie über Ansätze nicht hinaus. Die Hausherren dagegen erarbeiteten sich viele Standards und wirkten dabei deutlich gefährlicher. So musste FCH-Keeper Marcel Schuhen nach der sechsten Ecke für den VfL einen Schuss von David Pisot aus dem Winkel kratzen (32.). Wenig später die Riesenchance zum Ausgleich: Konter über Christian Bickel, der per Außenrist Sabrin Sburlea bediente. Doch der setzte das Leder per Aufsetzer aus drei Metern über den leeren Kasten (35.).

Hansa war urplötzlich wach. Bickel, schön von Ziemer freigespielt, scheiterte mit einem Flachschuss am gegnerischen Keeper (39.). Auch Ikeng hatte vor dem Wechsel das 1:1 auf dem Fuß. Sein Schuss nach Vorlage von Weidlich wurde zunächst von Willers abgefälscht, ehe VfL-Schlussmann Lehmann einen Riesenreflex zeigte (43.). Wie schon zuletzt beim 1:2 in Unterhaching ließen die Rostocker mehrere „Riesen“ liegen…

In der zweiten Hälfte machte Hansa weiter. Ikeng setzte einen Kopfball nach Bickel-Freistoß etwas zu hoch an (47.). Nach knapp einer Stunde hatten die Weiß-Gelben doppeltes Lattenglück. Erst setzte der Ex-Rostocker Addy-Waku Menga einen 17-Meter-Schuss ans Gebälk, wenige Momente später landete der Versuch von Alvarez auf der Latte (58.). Es ging hin und her. Sburlea war wieder dran, vergab aus 13 Metern (61./daneben). Einen Weidlich-Schuss ließ der Osnabrücker Keeper prallen, im Nachsetzen kam Ziemer einen Schritt zu spät gegen Willers (64.).

Hansa machte Druck, ohne dass etwas dabei herauskam. Allmählich befreite sich der VfL aus der Umklammerung. Schuhen (71./gegen Menga) und Ruprecht (71./klärt auf der Linie gegen Iljutcenko) verhinderten das womöglich vorentscheidende 0:2. In der Schlussphase warf der FCH alles nach vorne, selbst Schuhen stürmte. Doch es blieb beim 0:1.

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