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Abstiegskampf 3. Liga : Hansa kann sich nicht zurücklehnen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Für den Fußball-Drittligisten wird es im Kampf um Klassenerhalt noch mal eng

Wer hätte das gedacht? Für den FC Hansa wird es im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga noch mal eng. Nach der 0:1-Niederlage am Sonntag beim VfL Osnabrück haben die Rostocker auf den ersten Abstiegsrang 18 nur noch fünf Punkte Vorsprung. Bei noch drei ausstehenden Partien und maximal neun zu vergebenden Zählern wahrlich kein Ruhepolster...


Wird Klassenerhalt auf der Couch gefeiert?
„Mir wäre es lieber gewesen, wenn wir schon gegen Osnabrück alles klargemacht hätten. So müssen wir es halt am Freitag gegen den VfB Stuttgart II richten“, sagte Marcel Ziemer.

Hansas Top-Stürmer (bislang 14 Saisontore) litt zuletzt etwas unter Ladehemmung, wartet seit acht Punktspielen auf einen weiteren Treffer. „Ich versuche immer, mein Bestes zu geben. Natürlich wird ein Stürmer an Toren gemessen. Am Ende ist es aber egal, wer trifft. Hauptsache, wir holen als Team die nötigen Punkte“, blieb „Cello“ gelassen.

Tatsächlich hätten es die Rostocker am 36. Spieltag selbst in der Hand, mit einem Sieg vorzulegen und womöglich am Sonnabend auf der Couch den Klassenerhalt zu feiern. Doch die Konkurrenz im Tabellenkeller ließ in den vergangenen Wochen nicht locker und hielt das Rennen bis zuletzt offen.

Abgesehen vom SSV Jahn Regensburg (27), der abgestiegen ist, kämpfen noch die zweiten Mannschaften von von Borussia Dortmund II (33) und des FSV Mainz (37) sowie die SpVgg Unterhaching (36) um den Liga-Verbleib. Zudem müssen die VfB-Reserve (40) und eben der FC Hansa (41) noch zittern. Da mag auch die statistische Größe, dass seit Bestehen der 3. Liga noch kein Team mit 41 Punkten abgestiegen ist, nicht recht beruhigen.


41 Punkte genügten immer, um drin zu bleiben

„Man sieht ja, dass die Teams, die unten drin stehen, ständig punkten. Keiner kann sich sicher sein, die Liga ist unberechenbar“, sagte Ziemer, der in der vergangenen Saison mit dem 1. FC Saarbrücken abstieg. Dennoch weiß der 29-Jährige, worauf es in dieser Situation ankommt: „In der 3. Liga geht alles über Kampf und Aggressivität. Das ist auch unser Ding. Wir müssen über die Zweikämpfe in unser Spiel finden und als Truppe auftreten. Dann bleiben wir auch drin.“

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