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3. Fußball-Liga : Hansa kann gut mit dem Punkt leben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Drittes 0:0 im fünften Gastspiel beim FSV Frankfurt

von
erstellt am 26.Feb.2017 | 20:45 Uhr

Der FC Hansa hat auch sein fünftes Gastspiel beim FSV Frankfurt nicht verloren. Nach 1:1, 0:0, 1:0 und 0:0 jeweils in der 2. Bundesliga hieß es nun eine Etage tiefer wieder 0:0 – es war ein Punktgewinn für die Rostocker.

Dass die Partie vor allem in der ersten Halbzeit wenig Attraktives zu bieten hatte, lag auch an dem Hoppel-Geläuf in der Volksbank Arena, das sich die Fußballer u. a. mit den Footballern von Frankfurt Universe teilen müssen. Auf so einem Boden ein gepflegtes Spiel aufzuziehen ist eigentlich unmöglich.

Die Gäste, wie erwartet nur mit einer Veränderung in der Start-Elf im Vergleich zum 1:1 in Großaspach und 1:0
gegen Halle (Wannenwetsch ersetzte den erkrankten Bischoff), hatten zunächst defensiv soweit alles im Griff. Zwischendurch wurden sie auch dann und wann unternehmungslustig, doch mit
einem von Corbin-Ong abgeblockten Schuss von Benyamina (13.) und dem knapp das Tor verfehlenden Kopfball von Grupe nach Freistoß von Wannenwetsch (35.) bekamen sie im Gang nach vorn auch nur unwesentlich mehr zustande als die Hessen.

Nach dem Seitenwechsel war deutlich mehr los. Vor allem von Seiten der Blau-Schwarzen, die endlich ihren 2017er Fehlstart (vorher drei Niederlagen in Folge, nach nunmehr fünf Partien erst ein Tor erzielt) beenden wollten. Sofort Vollbeschäftigung in der Abwehr der Gäste, die gegen den einlaufenden Kader und beim Schuss von Bahn mit Dusel um einen Rückstand herumkamen (46.). In der 50. Minute wurde Hansa-Keeper Schuhen von Kader übel am rechten Oberschenkel getroffen. Er konnte zwar weitermachen, jedoch nur unter Schmerzen. Dennoch rettete er den Weißen einen Punkt, indem er Ornatellis Geschoss im Hechtflug noch über die Latte lenkte (57.) und insbesondere gegen den frei vor ihm auftauchenden Kader parierte (64.). Es war das Glück des Tüchtigen, dass Schuhen nach Ochs’ Pfostenschuss zwar die Kugel abbekam, diese jedoch zur Seite weg statt über die Torlinie trudelte (76.).

Die Weißen, die alle Hände voll damit zu tun hatten, hinten die Null zu halten, besaßen gleichwohl ebenfalls eine große Möglichkeit, das 1:0 zu erzielen: Benyamina kam nach guter Vorbereitung des eingewechselten Väyrynen aus sehr guter Position zum Abschluss – FSV-Torhüter Pirson wehrte ab zur Ecke (75.).

So gab es eine torlose Punkteteilung, die Gäste-Trainer Brand so zusammenfasste: „Wir sind froh, dass der Ball vom Kollegen Ochs nur an den Pfosten ging, aber auch wir hatten durch Soufian Benyamina eine richtig
gute Chance. Grundsätzlich können wir gut damit leben, auswärts einen Punkt geholt zu haben, zumal wir das zweite Mal in Folge zu null spielten. Fußballerisch sind wir natürlich nicht zufrieden, aber vom Kämpferischen und von der Leidenschaft war das absolut in Ordnung.“

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