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FC Hansa Rostock : Hansa ist offensiv zu ungefährlich

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die Rostocker schaffen es in Jena nicht, Gefahr in der Offensive auszustrahlen. Dotchev: „So kann es definitiv nicht weitergehen“

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erstellt am 17.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Ernüchterung beim Fußball-Drittligisten FC Hansa nach dem schwachen Auftritt beim FC Carl Zeiss Jena. Nach zuletzt starken Vorstellungen mit vielen Offensivakzenten und Torchancen gelang es den Rostockern nicht, sich auch nur eine Tormöglichkeit in den 90 Minuten gegen die Thüringer herauszuspielen. Vor einigen Wochen titulierte FCH-Coach Pavel Dotchev noch, dass „ich mir erst dann Sorgen machen würde, wenn wir uns keine Torchancen herausarbeiten“.

Ziert zum Start in die neue Trainingswoche vor dem anstehenden Nord-Derby gegen den Tabellen-Vorletzten VfL Osnabrück (Freitag ab 19 Uhr im Ostseestadion) nun eine tiefe Sorgenfalte die Stirn des 52-jährigen Fußball-Lehrers? „Das ist nur ein Spiel gewesen. Wir haben zwar nur in der ersten Halbzeit von der linken Seite einige Flanken reingekriegt, die aber auch nicht zwingend genug waren.“

Denn auch Kontersituationen schafften die Hanseaten nicht für sich zu nutzen. „Die Jungs haben völlig falsche Entscheidungen getroffen, weil sie nicht daran geglaubt haben und wussten, dass sie schlecht spielen. Da fehlte das Selbstvertrauen, die paar Meter weiter durchzulaufen“, versucht Dotchev eine Erklärung zu finden und ergänzt: „Man hat gesehen, wenn du in dieser Liga nicht an deine Grenzen gehst, hast du keine Chance.“ Aus diesem Grund hatten die Hanseaten seiner Einschätzung nach auch nicht einmal einen Punkt verdient gehabt.

Dennoch ist für den erfahrenen Fußball-Lehrer klar: „Ich werde nun wegen eines Spieles nicht alles in Frage stellen. Aber klar, ich muss mir überlegen, was ich jetzt mache.“ Seine offensiven Hoffnungen für die Partie gegen Osnabrück liegen auf der Rückkehr des Stürmers Tim Väyrynen (abgesessene Rot-Sperre), und auch Mounir Bouziane, der gegen Jena für elf Minuten in die Partie kam, ist eine Option sowohl für die Außenbahn als auch für den Sturm. Für das Heimspiel unter Flutlicht am Freitagabend will sich auch Christopher Quiring (Sehnen-Ruptur) wieder fit zurück melden und sich in den Kader arbeiten.

„Am Wochenende muss ich etwas ändern – das ist klar. Wir werden diese Woche alles korrigieren müssen, denn so kann es definitiv nicht weitergehen“, sagt Pavel Dotchev.

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