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Hansa Rostock : Hansa ist noch längst nicht gerettet

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Mittelfeldmotor Ronny Garbuschewski stellt klar, dass es keine Schwächephase mehr geben darf: „Sonst wird es ganz schwer“

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erstellt am 05.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Sechs Spieltage vor dem Saisonende spitzt sich der Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga immer weiter zu. Mittlerweile können sich über die Hälfte der 20 Vereine nicht mehr sicher fühlen. Trotz zuletzt guten Leistungen und positiven Resultaten zählt auch der FC Hansa weiter zu den gefährdeten Teams. „Wir sind in der Verlosung, wie alle Mannschaften bis Platz acht mit derzeit 41 Punkten. Wir haben momentan 37 Zähler – das ist einfach ein sehr enges Ding in diesem Jahr“, sagt Christian Brand.

Der FCH-Coach sieht sein Team allerdings auf einem guten Weg. Vor allem zu Hause treten die Hanseaten selbstbewusst auf, kassierten 2016 einzig beim 0:2 gegen Aue daheim Gegentreffer. „Das merkt man der Mannschaft auch an. Sie tritt selbstbewusst auf und lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen“, so der 43-Jährige.


Drei Heimspiele gegen direkte Konkurrenten


In den Heimspielen soll dann auch der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. „Wir haben jetzt zweimal einen Punkt geholt, davor gewonnen – die Tendenz stimmt. Jetzt müssen wir schauen, dass wir auswärts wenigstens einen Punkt holen, möglichst natürlich gewinnen. Und dann kommen die wichtigen Spiele zu Hause. Wir haben noch Stuttgart II, dann Erfurt und am Ende Halle. Das sind die Partien, die wir unbedingt gewinnen wollen“, sagt Mittelfeldmotor Ronny Garbuschewski, dem bewusst ist, dass sich Hansa keine Schwächephase mehr leisten kann: „Definitiv nein, sonst wird es ganz schwer.“

Zwei, besser noch drei Dreier müssten die Rostocker seiner Meinung nach noch holen, um den Klassenerhalt sicher zu haben. „Die Tabelle ist sehr eng, und das Leistungsniveau der Teams liegt nah beieinander. Wir sind erst einmal froh, dass wir zuletzt die Punkte geholt haben. Wir waren vor fünf, sechs Wochen selber noch 18. Dann haben wir ein bisschen die Kurve bekommen und sind jetzt mittendrin. Wir sind keinesfalls gerettet. Das wissen wir. Wir nehmen den Punkt gegen Münster mit, haben aber noch sechs wichtige Spiele zu absolvieren“, erklärt Garbuschewski.

Zwei Zähler hat der FCH Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, 18 Punkte sind noch zu vergeben. Allein deshalb verbietet es sich, es etwas ruhiger angehen zu lassen. „Wir sind weiterhin in einer ernsten Situation, müssen total wach bleiben und dürfen nicht nachlassen“, so Brand.

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