0:2-Blamage : Hansa im freien Fall

Wieder einmal läuft Hansa hinterher: Der Saarbrücker Andre Mandt lässt Sascha Schünemann einfach stehen.
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Wieder einmal läuft Hansa hinterher: Der Saarbrücker Andre Mandt lässt Sascha Schünemann einfach stehen.

Dritte Pleite ohne eigenes Tor in Folge: 0:2 gegen den 1. FC Saarbrücken – Rostocker blamieren sich beim Schlusslicht

svz.de von
25. März 2014, 21:50 Uhr

Gestern Abend mussten die Ostseestädter bei Schlusslicht 1. FC Saarbrücken eine peinlich 0:2-Schlappe einstecken und drohen immer mehr als graue Maus im Mittelfeld der 3. Fußball-Liga zu verschwinden. Gegenüber der 0:1-Heimpleite gegen Duisburg nahm FCH-Trainer Andreas Bergmann zwei Veränderungen in der Start-Elf vor. Gezwungenermaßen ersetzte Steven Ruprecht den gelb-gesperrten Denis-Danso Weidlich. Zudem lief die griechische Leihgabe Nikolaos Ioannidis für den zuletzt indisponierten Johan Plat im Angriff auf. Anfangs zeigte sich Hansa bemüht, entwickelte allerdings wie schon in den Partien zuvor keine Durchschlagskraft. Die erste Chance bot sich dementsprechend den Gastgebern. Rostocks Linksverteidiger Radjabali-Fardi ließ Gegenspieler Hoffmann zu viel Platz, der in Richtung Hahnel durchstartete, jedoch am Schlussmann scheiterte (7.). Saarbrücken blieb zielstrebiger. Während Zeitz noch drüber köpfte (18.), machte es Schmidt nur drei Minuten später besser und erzielte das 1:0 für die Gastgeber.

Die Gäste wurden danach etwas lebendiger, doch brachten weder Jakobs (geblockt) noch Pekovic (drüber) den Ball ins Tor (24.). Kurz vor der Pause legten die Hausherren über Hansas linke Abwehrseite das 2:0 nach. Radjabali-Fardi zu spät gegen Hoffmann, Korte, setzt sich gegen Pelzer durch (41.). Die Vorentscheidung.

Bezeichnend für die aktuelle Verfassung des FCH eine Szene kurz vor der Pause: David Blacha müht sich an der rechten Eckfahne gegen vier Saarbrücker. Hansa-Kapitän Pelzer ist im mit 3818 Zuschauer spärlich besuchten Rund klar zu verstehen: „Helft ihm!“ Doch Unterstützung bleibt aus. Die Rostocker agieren nicht als Team, eher als Einzelkämpfer, teilweise lustlos.

Die Pausen-Ansprache von Trainer Bergmann war kurz, nach knapp zehn Minuten kehrten die Hanseaten bereits zurück. Zwar hatten Rostock nun ein optisches Übergewicht, doch torgefährlicher und zielstrebiger wurden die Norddeutschen auch durch die frühen Einwechslungen von Schünemann und Mendy nicht.

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