Rostock vs. Karlsruhe : Hansa ersatzgeschwächt zum Hit nach Karlsruhe

Verlassen im Sommer die Kogge: Janis Blaswich, Fabian Holthaus und Marcel Ziemer (vorn von links) tragen ab Juli nicht mehr das Trikot des FC Hansa.
Verlassen im Sommer die Kogge: Janis Blaswich, Fabian Holthaus und Marcel Ziemer (vorn von links) tragen ab Juli nicht mehr das Trikot des FC Hansa.

Rostocker treten mit engem Kader am Sonntag an.

svz.de von
14. April 2018, 08:00 Uhr

Stark ersatzgeschwächt tritt der FC Hansa am Sonntag um 14 Uhr (live im SWR-Fernsehen) in Karlsruhe an. „Wir werden mit 16 Spielern inklusive der Torleute und Johann Berger nach Karlsruhe reisen. Trotzdem gehe ich davon aus, dass wir trotz des engen Kaders genügend Qualität haben, um eine schlagkräftige Truppe auf den Platz zu schicken, die das Zeug hat, dort etwas zu holen“, sagt Hansa-Coach Pavel Dotchev.

Neben den langzeitverletzten Marcel Ziemer (Kreuzbandriss und Knorpelschaden), Marcel Hilßner (Kreuzbandriss) und Willi Evseev (Innenbandriss) fehlen auch Stefan Wannenwetsch (muskuläre Probleme), Vladimir Rankovic (Gelb-Sperre), Mounir Bouziane und Christopher Quiring (Trainingsrückstand). Zudem ist der Einsatz von Abwehrchef Oliver Hüsing wegen Adduktoren-Problemen fraglich. Sein Einsatz entscheidet sich wie der von Fabian Holthaus (muskuläre Probleme) nach dem heutigen Abschlusstraining in Karlsruhe.

Während es für die Gäste darum geht, nach acht Partien ohne Sieg in die Erfolgsspur zurückzufinden und die Saison in den verbleibenden Spielen vernünftig zu beenden, kämpft der KSC mindestens noch um Aufstiegs-Relegationsplatz drei. „Wir müssen wieder ans Limit gehen und 100 Prozent geben. Der Einsatz muss stimmen und der Teamwille vorhanden sein. Es geht nur zusammen und wenn jeder an sein Limit geht. Wir wissen, was auf uns zukommt und dass der Gegner viel Qualität in der Defensive und Offensive hat. Der KSC ist nicht umsonst oben mit dabei“, sagt Hansa-Keeper Janis Blaswich, der die Rostocker am Saisonende verlassen wird.

Für Dotchev ist der Zweitliga-Absteiger eine Spitzenmannschaft der Liga. „Für Karlsruhe geht es noch um einiges. Sie können Dritter werden. Bei uns ist ein bisschen der Rückenwind raus. Doch wenn wir nach Karlsruhe fahren und denken, dass es mit Dienst nach Vorschrift geht, dann werden wir eine böse Überraschung erleben“, sagt der Hansa-Coach.

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