Hansa Rostock gegen Energie Cottbus : Hansa beißt sich durch zu einem Punkt

<p>Soufian Benyamina, der mit seinem ersten Tor für den FC Hansa zum 1:1-Endstand traf, beißt sich gegen die Cottbuser Mounir Bouziane (links) und Robin Szarka durch.</p>

Soufian Benyamina, der mit seinem ersten Tor für den FC Hansa zum 1:1-Endstand traf, beißt sich gegen die Cottbuser Mounir Bouziane (links) und Robin Szarka durch.

1:1 gegen Cottbus dank Steigerung nach der Pause

svz.de von
11. September 2015, 21:00 Uhr

Rostock Vor 18 000 Fans trennte sich der FC Hansa gestern Abend zum Auftakt des

 8. Spieltages der 3. Fußball-Liga im Ostseestadion 1:1 (0:1) vom FC Energie Cottbus. Dazu bedurfte es einer klaren Steigerung in der zweiten Halbzeit.

Neben dem Gelb-gesperrten Erdmann fiel den Weiß-Blauen mit Henn kurzfristig auch die zweite Hälfte ihres bewährten Innenverteidiger-Duos aus: Wadenbeschwerden ließen einen Einsatz nicht zu. Außerdem nahm von der Start-Elf des  0:0  in Aue Gottschling auf der Bank Platz. Neu im Team Hoffmann als Stellvertreter von Erdmann, Perstaller und Baumgarten. Letzterer bildete mit Ikeng die Doppel-Sechs, während Kofler aus dem defensiven Mittelfeld in die zentrale Abwehr hinterrückte und Henn ersetzte.

Der FC Hansa begann  zögerlich, merkwürdig abwartend. Gegen Gäste, die nach fünf sieglosen Spielen verunsichert sein mussten, tat er zu wenig, um sie unter Druck zu setzen, ließ sie im Gegenteil großzügig gewähren. So gerieten die Rostocker nach gut einer halben Stunde auch verdient mit 0:1 in Rückstand. Vor allem Ahlschwede, der die Flanke nicht unterbinden konnte, und Hoffmann, der den Torschützen Sukuta-Pasu bei seinem präzisen Kopfball nicht entscheidend störte, waren am Gegentor beteiligt. Da wurde es den Cottbusern, für die zudem Mattuschka mit einem 25-Meter-Freistoß die Latte traf (10.), zu leicht gemacht.

Hansa ging nicht energisch drauf, ein Pressing fand praktisch nicht statt, und wenn der Ball dann doch in den Reihen der Ostseestädter landete, fiel ihnen wenig ein, um Energie in Schwulitäten zu bringen. Nach vorn lief kaum etwas zusammen. Erwähnenswert aus der ersten Halbzeit war eigentlich nur ein Angriff, als Lukowicz eine durchaus zwingende Eingabe von Perstaller über den Balken drosch (24.). Feststellung zur Pause: Die verunsicherte Mannschaft hieß nicht Cottbus, sondern Rostock.

Mit Wiederbeginn versuchten die Mecklenburger, endlich in die Partie hineinzufinden. Ansätze waren da, doch entweder trauten sie sich nicht (Baumgarten nach schöner Vorbereitung von Jänicke/ 49.) oder die Versuche gerieten zu saftlos (Baumgarten mit dem ersten Schuss der Hausherren, der aufs Tor kam!/54., Ahlschwede/62.).

 Aber sie bissen sich jetzt regelrecht durch, kämpften mit aller Macht gegen die drohende dritte Niederlage im vierten Heimspiel der Saison und wurden belohnt, als Benyamina eine hervorragende Flanke von Ahlschwede zum Ausgleich verwertete (65.).

Jetzt war Hansa voll da und zwang die Roten in den Rückwärtsgang. Der Siegtreffer gelang jedoch trotz guter Kopfballchancen von Jänicke (71.)  und Andrist (80.) nicht mehr.

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