FC Hansa Rostock : Hansa beim 4:2 einfach abgezockter

Torhüter Marcel Schuhen feiert mit Dennis Erdmann den Sieg.

Torhüter Marcel Schuhen feiert mit Dennis Erdmann den Sieg.

Hansa hat damit neun Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrang

svz.de von
09. April 2017, 16:46 Uhr

Zweiter Sieg in Folge: Der FC Hansa Rostock hat heute Nachmittag vor 2098 Zuschauern beim 1. FSV Mainz 05 II mit 4:2 (0:1) gewonnen. Mit nunmehr 42 Punkten  sind die Ostseestädter nach 32 Partien Tabellenzwölfter. „Es wurde Zeit, dass wir Spiele gewinnen, und von daher ist das nun ein guter Abschluss der englischen Woche“, sagte Hansa-Coach Christian Brand.

Der 44-jährige Trainer musste gegenüber dem 1:0-Heimerfolg gegen Spitzenreiter MSV Duisburg zwei Änderungen vornehmen. Amaury Bischoff (Sprunggelenk) war am Sonnabendmorgen gar nicht erst in den Zug in Richtung Mainz gestiegen. Matthias Henn reiste zwar mit, musste dann aber dennoch passen. Für ihn rutschte Joshua Nadeau in die Start-Elf. Bischoff wurde von Christopher Quiring ersetzt.

 Die erste halbe Stunde gehörte den Gastgebern. Hansa hatte gegen die schnelle Spielweise der Mainzer Bundesliga-Reserve große Probleme, in die Zweikämpfe zu kommen. Doch die großen Chancen konnte sich der FSV nicht erspielen, und wenn doch ein Ball durchkam, war Keeper Marcel Schuhen auf dem Posten: Der 24-Jährige parierte gegen Suat Serdar (10.) sowie zweimal gegen Aaron Seydel (24., 31.).

Doch plötzlich lag die Kogge in Front. Tobias Jänicke setzte auf Höhe der Mittellinie zu einem Solo an, ließ sich  auch durch  hartes Einsteigen nicht aufhalten  und steckte das Leder auf Quiring durch. Der Winterpausen-Neuzugang blieb cool und vollstreckte abgezockt zur Führung (36.).

 Noch vor der Pause  hätten die Rostocker für die Vorentscheidung sorgen können, doch weder Marcel Ziemer (42./Schuss geblockt) noch Stephan Andrist (43.) und Quiring (45./scheiterten jeweils freistehend am Mainzer Keeper) konnten die Kugel im Kasten unterbringen.

Umstritten kam Mainz II nach Wiederanpfiff zum Ausgleich. Seydel behinderte Marcel Schuhen im Fünf-Meter-Raum, und alle Spieler warteten auf den Pfiff. Doch der blieb  aus,  und Besar Halimi schob ein. Eine sehr fragwürdige Entscheidung des Unparteiischen Eric Müller (Bremen).

Danach ging es hin und her. Schuhen parierte gegen Serdar (56.) und Petar Sliskovic (60.). Auf der Gegenseite verpassten Andrist und Fabian Holthaus einen Ball von Quiring (64.). Auch Väyrynen hatte zweimal Pech (64./geblockt, 65./Torwart gehalten). Dann gelang Rostock die erneute Führung: Nach einem langen Ball von Dennis Erdmann setzt sich Quiring geschickt gegen zwei Verteidiger und den Torwart durch, spitzelt den Ball zum 2:1 über die Linie (72.).

Die Gäste agierten einfach abgezockter und hatten in Quiring den Mann des Tages. Eine Flanke des Ex-Unioners verwandelte Andrist zum 3:1 (77.). Kurz vor Schluss machte Quiring mit dem 4:1 alles klar (86.). Das 2:4 durch Seydel war nurmehr Kosmetik.

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