FC Hansa Rostock : Hansa-Abwehr nicht zu knacken

Einfach unbezwingbar: Die Verteidigung des FC Hansa um Abwehrchef Oliver Hüsing (links) präsentiert sich derzeit sehr stabil und ist mit neun Gegentreffern aktuell die beste der 3. Liga.
Einfach unbezwingbar: Die Verteidigung des FC Hansa um Abwehrchef Oliver Hüsing (links) präsentiert sich derzeit sehr stabil und ist mit neun Gegentreffern aktuell die beste der 3. Liga.

Seit dem vergangenen Spieltag besitzt der Rostocker Fußball-Drittligist auch statistisch gesehen die stabilste Defensivreihe der gesamten 3. Liga

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03. November 2017, 05:00 Uhr

An ihnen ist im Moment kein Vorbeikommen: Hansas Verteidiger um Oliver Hüsing und Julian Riedel in der Zentrale machen die Abwehr des Fußball-Drittligisten dicht. Mit nur neun Gegentoren und sogar acht von 14 Spielen, die zu null beendet wurden, stellen die Rostocker die beste Defensive der Liga. „Das freut uns natürlich und das wollen wir auch weiterhin bleiben. Es ist aber ein Verdienst der gesamten Mannschaft. Das gibt uns eine Menge Sicherheit“, erklärt Abwehrchef Hüsing.

Der 1,93-Meter-Mann und sein Partner Riedel organisieren von hinten heraus die Stabilität der Rostocker. Dies funktioniert auch deshalb so gut, weil beide sich nicht nur auf dem Platz verstehen, sondern ebenso privat. Neben dem sicheren Rückhalt im Tor mit Keeper Janis Blaswich, der den einen oder anderen Ball dann doch noch abwehren kann beziehungsweise muss, arbeiten auch alle Hanseaten bis hin in zu den Angreifern viel gegen den Ball und schalten sich insbesondere bei Standardsituationen immer wieder mit ein. „Nur so geht es. Das haben wir gegen Unterhaching gesehen: Wenn alle vorne mitmachen und das Pressing-Spiel so angehen, wie wir zuletzt agiert haben, dann ist es für uns hinten auch ein bisschen einfacher“, lobt Oliver Hüsing die Teamkollegen.

Sein Coach Pavel Dotchev sieht vor allem bei Eck- und Freistößen noch weiteren Nachholbedarf, um diese noch sicherer zu verteidigen und Automatismen einzustudieren. Dennoch setzt der Trainer nicht auf eine Verteidigung mit zehn Feldspielern, vielmehr komme es, so der 52-Jährige, auf Ballbesitz und -kontrolle an.

Mit einem Wechsel sorgte Dotchev nun gegen die SpVgg Unterhaching für ein neues Gesicht in der Hansa-Abwehr, wenngleich auch gezwungenermaßen: Der Fußball-Lehrer musste auf der rechten Seite Joshua Nadeau (verletzt) gegen Vladimir Rankovic tauschen. Der gelernte Innenverteidiger Nadeau absolvierte in der laufenden Spielzeit 2017/18 bereits zwölf Partien auf der für ihn eher ungewohnten Position, auch weil der eigentliche Rechtsverteidiger Rankovic am Anfang der Saison wegen einer Sprunggelenksverletzung ausfiel. Im Spiel gegen den VfL Osnabrück (2:0) vollzog Dotchev diesen Wechsel noch nicht, „weil ich nicht in der Offensive und in der Defensive so viel ändern wollte. Wir brauchten da gerade hinten die gewisse Stabilität“.

Hat sich die Umstellung bemerkbar gemacht? Hüsing sieht darin jedenfalls kein Problem: „Es lief super. Es war schon eine Umstellung, aber beide machen das sehr gut und sind sehr aktiv. Wir reden sowieso viel miteinander und deshalb spielt es eigentlich keine große Rolle, wer neben mir spielt.“

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