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FC Hansa Rostock : Hahnel hält gegen Wehen Foulelfmeter

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Im ersten von zwei Testspielen in der Vorbereitung auf die Rückrunde in der 3. Fußball-Liga trennte sich der FC Hansa gestern von Liga-Konkurrent SV Wehen Wiesbaden 0:0.

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2011 | 08:58 Uhr

Antequera | Im ersten von zwei Testspielen in der Vorbereitung auf die Rückrunde in der 3. Fußball-Liga trennte sich der FC Hansa gestern von Liga-Konkurrent SV Wehen Wiesbaden 0:0. Für die Rostocker war es die erste Partie seit fast sieben Wochen. Dies merkte man ihnen auch an. Coach Peter Vollmann vertraute zunächst seiner eingespielten Abwehrreihe - Schyrba, Wiemann, Stoll, Pelzer - und gab Jörg Hahnel eine Chance im Kasten. Zu Beginn waren die Ostseestädter die aktivere Mannschaft, wenngleich beide Teams noch Probleme mit der Passgenauigkeit hatten. Auf Hansa-Seite wusste Neuzugang Michael Blum zu gefallen, der einige gute Antritte zeigte und auch in der 5. Minute den ersten Schuss abgab. Er verfehlte jedoch ebenso wie nur 180 Sekunden später Robert Müller das gegnerische Tor. Anschließend war vor rund 100 lautstarken FCH-Fans Langeweile angesagt. Francis Kioyo hatte die beste Chance der Wehener, als er Michael Wiemann abschüttelte, aber an Jörg Hahnel scheiterte. "Es war ein schönes Gefühl, mal wieder auf dem Platz zu stehen. Ich wollte zeigen, was ich kann, und Sicherheit sowie Selbstvertrauen vermitteln. Ich denke, das habe ich ganz gut hinbekommen", sagte "Jockel" später.

In einer ebenfalls sehr ereignisarmen zweiten Hälfte rückte der Schlussmann in der 78. Minute in den Mittelpunkt, als er Marco Sailer zu Fall brachte: "Erst treffe ich den Ball und dann ihn. Er fädelt aber gut ein. Den Elfer kann, muss man aber nicht geben." Doch Hahnel machte seinen Fehler wett und zeigte gegen Ioannis Masmanidis eine starke Parade, rettete Hansa das 0:0. Auf der Gegenseite vergab Radovan Vujanovic noch zwei Möglichkeiten für den FCH (88., 90.). "Es war ein typisches Testspiel. Man konnte sehen, dass bei beiden Mannschaften noch eine Menge Sand im Getriebe ist. Wir schenken die Bälle im Aufbau einfach zu leicht wieder her und müssen dann hinterherlaufen. In den nächsten Tagen müssen wir daran arbeiten, die Ballzirkulation und -sicherheit zu verbessern", so Vollmann.

FC Hansa: Hahnel - Schyrba, Wiemann, Stoll (73. Großöhmichen), Pelzer (46. R. Lange, 84. D. Becker) - Trybull (46. Albrecht), R. Müller (65. Pannewitz) - Jänicke, Lartey (68. Evljuskin), Blum (58. Ziegenbein) - Schied (46. Vujanovic).


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